openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Einweg-Pfand - jetzt wird es peinlich

28.04.200423:47 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Verbraucher und Wirtschaft haben das Recht auf eine vernünftige Lösung

18. August 2003

Anlässlich des Vorschlags des Bundesumweltministers, nicht eingelöste Pfandgelder zu spenden, erklärt der umweltpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagfraktion, Dr. Peter Paziorek MdB:

Der Vorschlag des Bundesumweltministers, nicht eingelöste Pfandgelder zu spenden, ist weder sinnvoll noch durchdacht. Dies ist ein weiterer peinlicher Versuch von Trittin, von seinem Versagen beim Einweg-Pfand abzulenken.

Der Bundesumweltminister ist mit seiner Pfandregelung auf ganzer Linie politisch gescheitert. Ein Verfahren der Europäischen Union (EU) konnte nur durch das vehemente Eingreifen des Bundeskanzlers verhindert werden. Von einem funktionierenden flächendeckenden Rücknahmesystem zum 1. Oktober, wie von Trittin zugesagt, kann nicht die Rede sein.

Mit dem peinlichen Durcheinander beim Einweg-Pfand muss endlich Schluss sein. Verbraucher und Wirtschaft haben das Recht auf eine vernünftige Lösung.

Die CDU/CSU-Fraktion fordert den Bundesumweltminister auf, beim Einweg-Pfand endlich seine ideologischen Scheuklappen abzulegen und zu einer ökologisch und ökonomisch sinnvollen Lösung zu kommen.

Für Trittins Weg beim Einweg-Pfand wird es jedenfalls keine Mehrheit geben.

Autor(en): Dr. Peter Paziorek

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 6199
 1228

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Einweg-Pfand - jetzt wird es peinlich“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von CDU/CSU-Fraktion

Bayerisches Volksbegehren für Mietenstopp unzulässig // Rückenwind für Klage gegen Berliner Mietendeckel
Bayerisches Volksbegehren für Mietenstopp unzulässig // Rückenwind für Klage gegen Berliner Mietendeckel
(Berlin, 16. Juli 2020) Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat das Volksbegehren „Sechs Jahre Mietenstopp“ für unzulässig erklärt. In seiner Begründung verwies das Gericht darauf, dass dem Bundesland Bayern für eine entsprechende Regelung die Gesetzgebungskompetenz fehle. Hierzu erklärt Dr. Jan-Marco Luczak, der die abstrakte Normenkontrolle gegen den Berliner Mietendeckel für die Bundestagsabgeordneten der CDU/CSU koordiniert: „Die Entscheidung aus Bayern gibt Rückenwind für unser Verfahren gegen den Berliner Mietendeckel in Karlsruhe. …
Trittins Sturheit beim Dosenpfand schadet allen
Trittins Sturheit beim Dosenpfand schadet allen
Viele Fragen zur Umsetzung des Dosenpfandes noch offen 19. Dezember 2002 Zur Diskussion um die Einführung des Dosenpfandes zum 1.1.2003 erklären der umweltpolitische Sprecher, Dr. Peter Paziorek MdB, der stellvertretende Vorsitzende, Dr. Klaus Lippold MdB, und der Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Dosenpfand, Werner Wittlich MdB: Trittins Unbelehrbarkeit in Sachen Dosenpfand schadet allen. Die augenblickliche Dialogunfähigkeit des Ministers verhindert eine praktikable Handhabung des gegenwärtigen Schwebezustandes beim Vol…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Mehrwegflaschen schnell und einfach erkennenBild: Mehrwegflaschen schnell und einfach erkennen
Mehrwegflaschen schnell und einfach erkennen
Bonn, 13. August 2014 | Glasflaschen sind immer Mehrwegflaschen und PET-Flaschen immer Einwegflaschen? So einfach ist das leider nicht. Bei Bier, Mineralwasser und Erfrischungsgetränken kann man recht sicher davon ausgehen, dass Glasflaschen im Kasten umweltfreundliche Mehrwegflaschen sind. Die PET-Flaschen beim Mineralwasser können dagegen sowohl Mehrweg- als auch Einwegflaschen sein. Weinflaschen aus Glas sind fast immer Einwegflaschen. Und auch bei Bier in Dosen oder PET-Flaschen handelt es sich um Einweg.... Nur das Mehrwegzeichen und de…
Dosenpfand - Trittin: Verbraucher stehen beim Dosenpfand vor einfacher Entscheidung
Dosenpfand - Trittin: Verbraucher stehen beim Dosenpfand vor einfacher Entscheidung
Zur aktuellen Debatte um die Einfuehrung des Dosenpfands erklaert Bundesumweltminister Juergen Trittin: 1. Nachdem grosse Teile des Einzelhandels und der Getraenkeindustrie noch bis vor wenigen Tagen erklaert hatten, die Einfuehrung des Dosenpfands zum 1. Januar 2003 ignorieren zu wollen, wird nunmehr zusehends klarer, dass die Getraenkewirtschaft einfache und praktikable Wege findet, sich auf die Pfandpflicht konstruktiv einzustellen. Immer mehr Supermaerkte und Geschaefte kuendigen an, ihr Einweg-Getraenkeangebot auszulisten oder stark zu…
Mehrweg wird zur Wegwerf-Flasche
Mehrweg wird zur Wegwerf-Flasche
Rücklaufquoten von Mehrwegflaschen sinken 8. Januar 2004: Zu neuen Fehlentwicklungen bei der Pfandpflicht erklären der umweltpolitische Sprecher, Dr. Peter Paziorek MdB, und der Berichterstatter für die Verpackungsverordnung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages, Werner Wittlich MdB: Nach Presseberichten sinken die Rücklaufquoten von Mehrwegflaschen seit Einführung des Zwangspfands auf Einweg. Offenbar werfen Verbraucher immer häufiger Mehrwegflaschen statt Dosen weg. Ursache dafür ist, dass das vorgesc…
Bild: Selber handeln: Verpackung sparen kann jederBild: Selber handeln: Verpackung sparen kann jeder
Selber handeln: Verpackung sparen kann jeder
Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. über die persönliche Müllstrategie Berlin, 23. Dezember 2016. Jeder Verbraucher hat es in der Hand, Abfall zu vermeiden und die Müllberge zu verkleinern. Die VERBRAUCHER INITIATIVE sagt, welche Maßnahmen nach wie vor aktuell sind. Mehrweg wählen: Greifen Sie bei Mineralwasser, Saft oder Erfrischungsgetränken zu Mehrwegverpackungen aus Glas oder PET. Glasflaschen werden bis zu 50 Mal, PET-Flaschen bis zu 25 Mal wieder befüllt. Sie sind an dem Mehrweg-Zeichen und an der Höhe des Flaschenpfandes zu erkennen. …
Trittin schadet Kreislaufwirtschaft
Trittin schadet Kreislaufwirtschaft
Der Bundesumweltminister verschließt seine Augen vor den Realitäten 12. September 2003 - Anlässlich der Pressekonferenz des Bundesumweltministers zum Einweg-Pfand erklärt der umweltpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Peter Paziorek MdB: Trittins Ausführungen zum Einweg-Pfand entbehren jeglicher Grundlage. Der Bundesumweltminister …
Trittins Kritik an Prognos-Gutachten zum Einweg-Pfand geht ins Leere
Trittins Kritik an Prognos-Gutachten zum Einweg-Pfand geht ins Leere
Einweg-Pfand des Bundesumweltministers ist weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll 12. September 2003 - Anlässlich der Pressekonferenz des Bundesumweltministers zu den Ergebnissen des Prognos-Gutachtens zum Einweg-Pfand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit erklären der stellvertretende Vorsitzende, Dr. Klaus Lippold MdB, der umweltpolitische …
Shell & DEA Oil implementiert eigenes Pfandsystem
Shell & DEA Oil implementiert eigenes Pfandsystem
Am 1. Januar 2003 tritt die Pfandpflicht für eine Vielzahl von Einweggebinden in Kraft. Davon betroffen sind auch die Getränke, die über Tankstellen verkauft werden. Für Einweg-Getränkeverpackungen aus Glas, Kunststoff (PET) und Weißblech/Alu in den Getränkebereichen Bier, Wasser sowie kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke wird ein Pfand in Höhe von 0,25 Euro erhoben; liegt das Füllvolumen des Gebindes über 1,5 Liter, müssen 0,50 Euro entrichtet werden. Shell und DEA Tankstellen, welche Getränke im Namen und für Rechnung von Shell & DEA Oi…
Einwegpfand-Regelung ab 1. Mai erhöht Auflagen für Getränkehersteller und Händler – Für den Verbraucher wird die es einfacher, für die Wirtschaft komplexer
Einwegpfand-Regelung ab 1. Mai erhöht Auflagen für Getränkehersteller und Händler – Für den Verbraucher wird die es einfacher, für die Wirtschaft komplexer
Berlin/Mainz – Durch die Novelle der Verpackungsverordnung ist am 1. Mai die Zeit der sogenannten Insel-Lösungen bei der Organisation des Dosenpfandes zu Ende. Mit der Rechtsänderung wurden den Bedenken der EU-Kommission und des Europäischen Gerichtshofs Rechnung getragen und die Pfandpflicht vor allem für die Verbraucher vereinfacht. Zukünftig gilt: Leere Einwegflaschen und Dosen können überall dort zurück gegeben werden, wo Einweg verkauft wird. Es wird nur noch nach dem Material, also Plastik, Glas oder Metall, unterschieden. Da die Einzel…
Einweg- oder Mehrwegflasche?
Einweg- oder Mehrwegflasche?
Die Deutschen sind Weltmeister in Sachen Umweltschutz. Beim Mineralwasser aber scheitern viele, weil beim Pfand keiner mehr durchblickt. Mehrweg oder Einweg? Die Flaschen sehen gleich aus, auf beides zahlen wir Pfand. Nur wer ganz genau hinschaut, erkennt die Flasche mit diesem Zeichen als Einweg. Und nur wo Mehrweg draufsteht, werden die Flaschen wieder verwendet. Ein Pfand-Wirrwarr im Kleingedruckten, das die Discounter geschickt ausnutzen. In dem Moment wo die Barriere zwischen Einweg und Mehrweg wegfiel oder verschwamm, haben auch Kunden …
Bild: Umweltfreundliche Mehrwegflaschen leicht erkennenBild: Umweltfreundliche Mehrwegflaschen leicht erkennen
Umweltfreundliche Mehrwegflaschen leicht erkennen
Bonn, 23. Juni 2016 | 82 Prozent der Deutschen befurworten laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov vom April 2016 das 2003 eingefuhrte Pfand auf Einweg-Getrankeflaschen. Kein Wunder, weiß doch die große Mehrheit der deutschen Verbraucher auch, dass Mehrwegflaschen umweltfreundlicher sind als Einwegflaschen, wie eine Umfrage vom vergangenen Sommer bestatigt. Das Problem: viele Verbraucher konnen Einweg- und Mehrwegflaschen nur schwer unterscheiden. Das Mehrwegzeichen und der Begriff Mehrweg sind klare „Mehrweg-Weiser“ Die f…
Sie lesen gerade: Einweg-Pfand - jetzt wird es peinlich