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Mehrweg wird zur Wegwerf-Flasche

01.01.200410:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Rücklaufquoten von Mehrwegflaschen sinken

8. Januar 2004: Zu neuen Fehlentwicklungen bei der Pfandpflicht erklären der umweltpolitische Sprecher, Dr. Peter Paziorek MdB, und der Berichterstatter für die Verpackungsverordnung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages, Werner Wittlich MdB:

Nach Presseberichten sinken die Rücklaufquoten von Mehrwegflaschen seit Einführung des Zwangspfands auf Einweg. Offenbar werfen Verbraucher immer häufiger Mehrwegflaschen statt Dosen weg. Ursache dafür ist, dass das vorgeschriebene Pfand auf Einwegverpackungen (25 Cent) wesentlich höher ist als das Pfand auf Mehrweg (8 bis 15 Cent).

Bundesumweltminister Trittin hat damit ein groteskes Abfallsystem geschaffen: Dosen und Einwegflaschen werden im Laden statt in den extra dafür aufgestellten Wertstofftonnen gesammelt, Mehrwegflaschen enden zunehmend in Fußgängerzonen und Abfalleimern. Statt den Zusammenbruch des Einwegmarktes und die damit verbundene Arbeitsplatzzerstörung zu bejubeln, sollte Trittin schleunigst überprüfen, ob nicht die Rechtfertigung seiner Politik entfallen ist.

Immer mehr erweist sich, dass das Pfand auf Einwegverpackungen den Markt in irrwitzige Fehlentwicklungen treibt. Die Bürger halten die Pfandpflicht nach jüngsten Meinungsumfragen mittlerweile für eines der größten Ärgernisse in Deutschland. Die Union fordert die Bundesregierung auf, auch bei der Reform der Verpackungsverordnung überholten Ballast abzuwerfen und endlich zu einem Neuanfang bereit zu sein.

Autor(en): Dr. Peter Paziorek, Werner Wittlich

 

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