(openPR) Der OstWestWirtschaftsClub Bayern (OWWC) begrüßt den Vorschlag der Europäischen Kommission vom 19. Oktober für ein transeuropäisches Verkehrsnetz 2030 den Korridor Straßburg-Donau als einen von zehn großen Korridoren“ erklärte der Präsident des OWWC Staatsminister a.D. Eberhard Sinner. Durch die Umsetzung transeuropäischen Verkehrsnetzes könne der CO2-Ausstoß aus dem Verkehr um 60 % gesenkt werden. Dies sei umso wichtiger, weil die Mobilität bei Personen um 50 % und bei Fracht und 80 % steigen werde. Dazu müsse die Infrastruktur des Verkehrs in Europa umgebaut werden. „Priorität muss dabei der Ausbau von Wasserstraßen und Schienen haben“, so Sinner weiter.
Im Korridor Straßburg – Donau soll die Bahnlinie Paris-Bratislava als Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgebaut und die Wasserstraße Nordsee-Schwarzes Meer vollendet werden. Auf dieser Wasserstraße seien zurzeit nur 10 % der Gütertransporte möglich, die auf dem Rhein stattfinden. Die Gütertransporte auf der Straße seien in hohem Maße anfällig für Staus und verursachten hohe Schadstoff- und Lärmemissionen. Die Europäische Union wolle das transeuropäische Verkehrsnetz 2030 in den nächsten zwei Jahren diskutieren und durch den Europäischen Rat und das Europäische Parlament als verbindliche Verordnung beschließen lassen. „In dieser Zeit muss eine Diskussion in Bayern stattfinden, die den europäischen ökologischen Nutzen mit dem lokalen Naturschutz entlang der Donau ausgleicht“, so der frühere Leiter der Staatskanzlei.











