(openPR) OWWC für sachliche Bewertung des Donauausbaus
Eine sachliche Debatte zur Donau forderte der Präsident des OstWestWirtschaftsClub Bayern (OWWC), Staatsminister a.D. Eberhard Sinner MdL. „Der Donauraum ist ein dynamischer Wirtschaftsraum, in dem die Donau eine zentrale Verkehrsachse ist“, so Sinner. Es könne nicht sein, dass in Bayern ein Engpass bestehe, der verhindere, dass der Verkehr zwischen Nordsee und Schwarzem Meer vom Lkw aufs Binnenschiff verlagert werde. „Ein Schiff ersetzt bis zu 150 Lkw, die sonst auf der ohnehin schon ausgelasteten A3 fahren“, so der frühere Leiter der Staatskanzlei.
Sinner kritisierte, dass sich die Spitzenkandidaten von SPD und Grünen gegen einen Ausbau ausgesprochen hätten, bevor die von der EU in Auftrag gegebene Studie veröffentlich sei. „Die EU hat die Donau als internationale Wasserstraße klassifiziert und untersucht derzeit ohne Vorgabe welche Variante unter Berücksichtigung von verkehrspolitischen und ökologischen Aspekten am besten ist“, erklärte der OWWC Präsident fest.
Zur Versachlichen trage auch nicht bei, dass im Zusammenhang mit der Donau vom „Bayerischen Amazonas“ gesprochen werde. Die Donau sei schon jetzt eine Wasserstraße und kein naturbelassener Fluss. Schließlich müsse auch dem Hochwasserschutz Rechnung getragen werden „In allen Varianten sind massive bauliche Maßnahmen notwendig“, so Sinner. Bei Variante C 2.80 mit einem Kanaldurchstich würde aber die Mühlhamer Schleife z.B. vollständig renaturiert.
Der OWWC wird in der nächsten Woche einen Ortstermin durchführen und die betroffene Stellen mit einem Binnenfrachtschiff befahren.
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Im OWWC sind Mitglieder aus Bayern und den östlichen europäischen Ländern aktiv. Die Aktivitäten des OWWC erstrecken sich auf den gesamten osteuropäischen Raum und darüber hinaus.
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Kurt Seggewiß, Oberbürgermeister
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Staatssekretär a. D.
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Siegfried Westphal
Theo Zellner, Präsident Bayerischer Sparkassenverband
Ewald Zachmann, Bürgermeister a. D.
Dr. Erich Riedl, Staatssekretär a. D.