(openPR) OWWC Präsident Sinner spricht sich für die Variante C.280 aus
„Gerade aus ökologischen Gründen ist eine bessere Nutzung der Donau als Wasserstraße unumgänglich“, erklärte der Präsident des OstWestWirtschaftsClub Bayern, Staatsminister a.D. Eberhard Sinner MdL und widersprach damit den Äußerungen des bayerischen Umweltministers Marcel Huber MdL (CSU). Die Donau müsse in diesem Zusammenhang als Ganzes gesehen werden. „Die Donau verbindet einen stark wachsenden Raum mit mehr als 100 Mio. Menschen in 14 Staaten“, so der frühere Leiter der Bayerischen Staatskanzlei.
Bis 2025 werde der Güterverkehr in der Region um 70 Prozent zunehmen. „Wenn nicht gegengesteuert wird, geht der vollständig auf die heute schon überlastete A3“, so Sinner. Ein Binnenschiff könne aber 90 Lkw ersetzen. „Dazu braucht man aber ganzjährig verlässliche Wasserstände im ganzen Verlauf“, so der OWWC Präsident. Allein die Variante C.280 mit einer Umgehung der Mühlhamer Schleife und einer Stützschwelle könne dies gewährleisten. Zudem könnte so die Mühlhamer Schleife vollständig renaturiert werden.
„Leider wird in der Debatte immer wieder vergessen, dass die Wasserstraße in jedem Fall ausgebaut werden müsse, weil es derzeit in 5 Jahren um eine Vertiefung von 30 cm komme. Bei anderen Varianten müsste quasi ein Kanal in die Donau gebaut werden, so dass man von einer regelrechten „Steinigung der Donau“ sprechen muss. „Der maßvolle Ausbau nach der Variante C.280 (Stützschwelle und Umfahrung der Mühlhamer Schleife) ist daher die beste ökologische und ökonomische Variante“, so Sinner.
OWWC – OstWestWirtschaftsClub Bayern e.V.
Stephan Rauhut Pressesprecher
Beethovenplatz 2
80336 München

Über das Unternehmen
Der OWWC ist eine überparteiliche Interessenvertretung von Mitgliedern aus der Wirtschaft, den Kammern, den Verbänden sowie der Politik. Seit seiner Gründung im Jahr 1968 hat der OWWC eine Schlüsselrolle bei der Kontaktpflege, dem Meinungsaustausch und bei dem Aufbau von wirtschaftlichen Kontakten in Europa gespielt. Damit war der OWWC bereits lange vor dem Fall des Eisernen Vorhangs einer der Vorreiter beim Aufbau der Beziehungen zwischen West und Ost in Europa. Heute verfügt der OWWC über vielfältige Kontakte zu den konsularischen und diplomatischen Vertretungen, zu Entscheidungsträgern in der Politik, zu Wirtschaftsverbänden und zu wissenschaftlichen Einrichtungen.
Im OWWC sind Mitglieder aus Bayern und den östlichen europäischen Ländern aktiv. Die Aktivitäten des OWWC erstrecken sich auf den gesamten osteuropäischen Raum und darüber hinaus.
Präsident Eberhard Sinner, MdL
Vizepräsidenten Manfred Dumann, MdL a.D.
Rolf Obler
Franz Pschierer MdL, Staatssekretär
Bernd Sibler, MdL, Staatssekretär
Hermann Pönisch
Ehrepräsidenten Josef Döllner
Dr. Max Fischer, Staatssekretär a. D.
Kurt Rossmanith, MdB a. D.
Schatzmeister Dr. Winfried Fischer
Vorstand Sabine Leutheuser-Schnarrenberger MdB, Bundesministerin
Emilia Müller, Staatsministerin
Iwan Carnogoursky, Parlamentspräsident a. D. Slowakei
Albert Rupprecht, MdB
Bill Holler, HOLLER GmbH
Karel Dobes, Government Commissioner
Prof. Günther A. Granser
Rolf von Hohenau, Honorarkonsul
Klaus Hofbauer, MdB a. D.
Hatto Brenner, Dipl.-Wirtsch.-Ing, AWI International
Bernd-Joachim Pantze, Dipl.-Ing., Senator h.c.
Thomas Dexl, Bayerisches Hafenforum
Kurt Seemann
Kurt Seggewiß, Oberbürgermeister
Heinz-Dieter Kämper
Udo Weidekamm
Kuratorium Dr. Edmund Stoiber, Ministerpräsident a. D.
Gerd Geismann, 1. Bürgermeister Stadt Sulzbach-Rosenberg
Dr. Bogdan Golik MdEP a. D.
Norbert M. Marx
Bernd Posselt MdEP
Staatssekretär a. D.
Dr. Martin Runge MdL
Franz Schindler MdL
Alexander Urban, 1. Vizepräsident Gesellschaft Russland-Deutschland
Siegfried Westphal
Theo Zellner, Präsident Bayerischer Sparkassenverband
Ewald Zachmann, Bürgermeister a. D.
Dr. Erich Riedl, Staatssekretär a. D.