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Donauausbau nutzt Umwelt und Wirtschaft

11.10.201217:37 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Donauausbau nutzt Umwelt und Wirtschaft
Stephan Rauhut
Stephan Rauhut

(openPR) OWWC Präsident Sinner spricht sich für die Variante C.280 aus

„Gerade aus ökologischen Gründen ist eine bessere Nutzung der Donau als Wasserstraße unumgänglich“, erklärte der Präsident des OstWestWirtschaftsClub Bayern, Staatsminister a.D. Eberhard Sinner MdL und widersprach damit den Äußerungen des bayerischen Umweltministers Marcel Huber MdL (CSU). Die Donau müsse in diesem Zusammenhang als Ganzes gesehen werden. „Die Donau verbindet einen stark wachsenden Raum mit mehr als 100 Mio. Menschen in 14 Staaten“, so der frühere Leiter der Bayerischen Staatskanzlei.

Bis 2025 werde der Güterverkehr in der Region um 70 Prozent zunehmen. „Wenn nicht gegengesteuert wird, geht der vollständig auf die heute schon überlastete A3“, so Sinner. Ein Binnenschiff könne aber 90 Lkw ersetzen. „Dazu braucht man aber ganzjährig verlässliche Wasserstände im ganzen Verlauf“, so der OWWC Präsident. Allein die Variante C.280 mit einer Umgehung der Mühlhamer Schleife und einer Stützschwelle könne dies gewährleisten. Zudem könnte so die Mühlhamer Schleife vollständig renaturiert werden.

„Leider wird in der Debatte immer wieder vergessen, dass die Wasserstraße in jedem Fall ausgebaut werden müsse, weil es derzeit in 5 Jahren um eine Vertiefung von 30 cm komme. Bei anderen Varianten müsste quasi ein Kanal in die Donau gebaut werden, so dass man von einer regelrechten „Steinigung der Donau“ sprechen muss. „Der maßvolle Ausbau nach der Variante C.280 (Stützschwelle und Umfahrung der Mühlhamer Schleife) ist daher die beste ökologische und ökonomische Variante“, so Sinner.

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