(openPR) „Die vielen Hunderttausend Menschen in Kiew und anderen Städten in der Ukraine zeigen eindrucksvoll, dass der europäische Gedanken lebendig ist“, erklärte der Präsident des OstWestWirtschaftsClub Bayern (OWWC), Staatsminister a.D. Eberhard Sinner. Während innerhalb der EU auch ein halbes Jahr vor der Wahl zum Europäischen Parlament die EU v.a. mit Krise und Reglementierungen in Verbindung gebracht würden, hielten die Demonstranten in der Ukraine buchstäblich die Fahne Europas und die demokratischen Werte für die sie stehe hoch. „Während hier viele fahnenflüchtig werden, sind die Fahnenträger derzeit v.a. außerhalb der EU zu finden“, so Sinner.
Es zeige sich, dass enge wirtschaftliche Verbindungen auch politische Veränderungen mit sich brächten. „Wirtschaftsbeziehungen sind nichts Abstraktes, sondern bringen immer auch Menschen zusammen“, erklärte der frühere CSU Landtagsabgeordnete. Das Modell der Sozialen Marktwirtschaft eingebunden in die Europäische Union sei offensichtlich weiter sehr attraktiv.
Der OWWC könne hier auf eine über 40-jährige Erfahrung verweisen. Während er sich schon zur Zeit des Prager Frühlings 1968 auf die Verbesserung der damals bayerisch-tschechoslowakischen Beziehungen konzentriert habe, schaue man heute weiter. „Gerade für Bayern bietet die Donauraumstrategie der EU enorme Chancen“, so Sinner. Dabei ginge es darum die Entwicklungschancen dieser Region, mit 14 Ländern und rund 100 Mio. Menschen zu entwickeln und zu nutzen. „Die Demonstrationen in der Ukraine dürfen uns nicht unberührt lassen“, so Sinner.
Der OWWC werde sich auch im kommenden Jahr für eine Verbesserung der Beziehungen Bayern mit den Staaten im Osten einsetzen.
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Über das Unternehmen
Der OWWC ist eine überparteiliche Interessenvertretung von Mitgliedern aus der Wirtschaft, den Kammern, den Verbänden sowie der Politik. Seit seiner Gründung im Jahr 1968 hat der OWWC eine Schlüsselrolle bei der Kontaktpflege, dem Meinungsaustausch und bei dem Aufbau von wirtschaftlichen Kontakten in Europa gespielt. Damit war der OWWC bereits lange vor dem Fall des Eisernen Vorhangs einer der Vorreiter beim Aufbau der Beziehungen zwischen West und Ost in Europa. Heute verfügt der OWWC über vielfältige Kontakte zu den konsularischen und diplomatischen Vertretungen, zu Entscheidungsträgern in der Politik, zu Wirtschaftsverbänden und zu wissenschaftlichen Einrichtungen.
Im OWWC sind Mitglieder aus Bayern und den östlichen europäischen Ländern aktiv. Die Aktivitäten des OWWC erstrecken sich auf den gesamten osteuropäischen Raum und darüber hinaus.
Präsident
Eberhard Sinner, MdL, Staatsminister a. D.
Vizepräsidenten
Manfred Dumann, MdL a.D.
Rolf Obler
Franz Pschierer MdL, Staatssekretär
Bernd Sibler, MdL, Staatssekretär
Hermann Pönisch
Ehrenpräsidenten
Dr. Max Fischer, Staatssekretär a. D.
Kurt Rossmanith, MdB a. D.
Schatzmeister
Dr. Winfried Fischer
Vorstand
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin
Emilia Müller, Staatsministerin
Iwan Carnogoursky, Parlamentspräsident a. D. Slowakei
Albert Rupprecht, MdB
Karel Dobes, Government Commissioner
Prof. Günther A. Granser
Rolf von Hohenau, Honorarkonsul
Klaus Hofbauer, MdB a. D.
Hatto Brenner, Dipl.-Wirtsch.-Ing, AWI International
Bernd-Joachim Pantze, Dipl.-Ing., Senator h.c.
Thomas Dexl, Bayerisches Hafenforum
Kurt Seemann
Kurt Seggewiß, Oberbürgermeister
Heinz-Dieter Kämper
Udo Weidekamm
Kuratorium
Dr. Edmund Stoiber, Ministerpräsident a. D.
Gerd Geismann, 1. Bürgermeister Stadt Sulzbach-Rosenberg
Dr. Bogdan Golik MdEP a. D.
Norbert M. Marx
Bernd Posselt MdEP
Franz Schindler MdL
Alexander Urban, 1. Vizepräsident Gesellschaft Russland-Deutschland
Siegfried Westphal
Theo Zellner, Präsident Bayerischer Sparkassenverband
Ewald Zachmann, Bürgermeister a. D.
Dr. Erich Riedl, Staatssekretär a. D.