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Der Großmutter zuliebe (noch) nicht evangelisch

14.05.201319:01 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Der Großmutter zuliebe (noch) nicht evangelisch
Stand der DELKU beim Evangelischen Kirchentag in Hamburg 2013
Stand der DELKU beim Evangelischen Kirchentag in Hamburg 2013

(openPR) Rund hundertachtzig Ukrainerinnen und Ukrainer waren angereist, um mit internationalem Publikum in Hamburg den Deutschen Evangelischen Kirchentag zu feiern. Die meist jungen Leute aus den Gemeinden im Zentrum oder aus dem Osten der Ukraine und aus Odessa bewältigten diesen logistischen Kraftakt mit Bravour. "Nicht alle sind Mitglieder unserer Kirche“, erklärte der aus Bayern nach Odessa entsandte Bischof der DELKU, Uland Spalinger. Viele würden oft schon seit Jahren die Gottesdienste und Veranstaltungen in Odessa besuchen. „Aber von der Orthodoxen Kirche in unsere Lutherische zu wechseln, trauen Sie sich noch nicht, weil das die Großmutter grämen würde.“



Viele der Teilnehmer aus der Ukraine waren zum ersten Mal in Deutschland. Freilich genossen sie die einmalige Möglichkeit, sich in einem westlichen Land umzuschauen. Aber touristische Aspekte standen trotzdem nicht im Vordergrund. Sie waren in erster Linie daran interessiert, Protestantismus einmal in einem völlig anderen Umfeld zu erleben. Dazu war diese Großveranstaltung „Kirchentag“ ausgezeichnet geeignet. In der Ukraine, einem ehemals kommunistisch-atheistischen und nun überwiegend orthodoxen Land, sind die evangelischen Christen in den wenigen Lutherischen Gemeinden eine Minderheit. Beim Kirchentag waren sie plötzlich unter so vielen Gleichgesinnten wie nie zuvor. „Ich verspreche mir davon eine nachhaltige positive Wirkung auf das Leben in unseren Gemeinden“, meinte der Bischof. Außerdem, „erleben diese Menschen beim Kirchentag in Hamburg evangelisches Christentum einmal ganz anders, nämlich freier und offener als zu Hause in der Ukraine, wo die Gemeinden oft sehr konservativ geprägt sind“.

Organisiert wurde diese Reise zum Evangelischen Kirchentag in Hamburg von der Koordinatorin Maryna Los aus der nordostukrainischen Stadt Charkiw. Sie spricht fließend Deutsch und kennt Deutschland schon von zahlreichen Aufenthalten im Rahmen der Bayerisch-Ukrainischen Kirchenpartnerschaft. Über ein Jahr lang hat sie, gemeinsam mit der Kirchentagsleitung in Fulda, die Auswahl für die Teilnehmer und die Mitwirkenden am evangelischen Kirchentag in Hamburg getroffen. Mutig hatte man sich dazu entschlossen, auch fünf Rollstuhlfahrer auf die Liste zu setzen. Freilich bedurften diese behinderten Menschen bei dieser Reise besonderer Fürsorge. Aber da sich der Kirchentag den barrierefreien Zugang für alle Anwesenden und zwar bei allen Veranstaltungen auf die Fahne geschrieben hatte, konnten auch die mitgereisten ukrainischen Rollstuhlfahrer mobil dabei sein.

Die meisten Teilnehmer aus der Ukraine konnten mit ihren guten Deutschkenntnissen allen Veranstaltungen problemlos folgen. Für die mit weniger deutscher Sprachekompetenz gab es Vorträge und Gottesdienste in „leichtem Deutsch“, d.h. die Redner bemühten sich um möglichst kurze und einfache Sätze.

Etliche der jungen Ukrainer und Ukrainerinnen nahmen ganz aktiv am Kirchentag teil.Einige von ihnen hielten an dem Informationsstand der DELKU in Halle A 1 „Stallwache“. Sie gaben Auskunft zur Wiederentstehung und Entwicklung der Evangelischen Kirche in der Ukraine nach der Perestroika. Auf Schautafeln wurden die Gemeinden und ihr lutherisches Selbstverständnis dargestellt. Der Beauftragte für die Diakonie der DELKU hob das soziale Engagement der evangelischen Gemeinde hervor. Besonders ältere Menschen in der Ukraine, denen es immer schlechter geht, profitieren von dieser Aktivität.

Andere Teilnehmer sangen in den vier Chören, die aus den Gemeinden Odessa, Charkiw, Kiew und Dnipropetrowsk mit nach Hamburg gereist waren. Auch eine Theatergruppe war dabei. Alle wirken bei den verschiedensten Veranstaltungen des Kirchentages mit, besonders aber bei dem Gottesdienst, der vom Bischof und den mitgereisten Pfarrern der DELKU am Freitagvormittag in der Trinitatiskirche in Altona gefeiert wurde.

Mit Informationsmaterial zum Mitnehmen und dem Angebot als Individualreisende/r oder mit Gruppen in Odessa im „Haus der Kirche“ zu wohnen, luden die Ukrainer zu einer Reise in die Ukraine und nach Odessa ein.

Karl-Heinz Ulrich
Redakteur Brigitte Schulze Verlag

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