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Parteien und ihr Problem mit den Jungen

23.08.200510:02 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Stuttgart, den 23.08.05:

Männliche Jugendliche haben eine um ca. 40% höhere Arbeitslosenquote als weibliche. Jungen haben ein signifikant schlechteres Bildungsniveau und eine signifikant schlechtere Bildungsbeteiligung als Mädchen. Die OECD resümierte in ihrer PISA-Studie u.a., dass das Bildungsdefizit der Jungen eine "große bildungspolitische Herausforderung" darstelle. Dies war im Jahr 2000.

Lesen Sie auf den Internetseiten von Manndat e.V., welche Parteien sich nach fünf Jahren endlich dieser bildungspolitischen Herausforderung stellen wollen. Dort hat diese bundesweite Initiative speziell zur Bundestagswahl eine Bewertung der Parteien bezüglich der Jungen- und Männerthematik zusammengestellt.

Das Ergebnis: Für Bündnis 90/Die Grünen bleibt das Thema Jungen in der Bildungs- und Jugendpolitik nachrangig. Die SPD bleibt bei ihrer Jungenausgrenzung aus Berufsintegrationsmaßnahmen (Zukunftstag). Darüber kann auch die Kosmetik des gerade noch rechtzeitig vor dem Wahlkampf eingeführten Miniprojektes „Neue Wege für Jungs" nicht hinwegtäuschen, das zudem auch 2007 schon wieder ausläuft. Die FDP fordert jungenspezifische Förderung im Bereich der Sprachkompetenz und im sozialen Berufsbereich. Die CDU/CSU legte einzelne konkrete Vorstellungen dar.

Jungen brauchen ebenso wie Mädchen positive Zukunftsaussichten. Bildung ist eine grundlegende Voraussetzung dazu. Jungen dürfen deshalb nicht länger zu den großen Verlierern deutscher Bildungs- und Jugendpolitik gemacht werden.

Die ausführliche Analyse und Kommentare der Parteien unter http://www.manndat.de/typo3/index.php?id=195

***

MANNDAT e.V. - Geschlechterpolitische Initiative
Gemeinnütziger Verein · Amtsgericht Stuttgart, VR-7106.
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Fon: 06233-2390043
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e-Mail: E-Mail
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