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WTO-Verhandlungen vorurteilsfrei führen

28.04.200423:20 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Forderung einer vollständigen Liberalisierung der Agrarmärkte ist naiv und gefährlich zugleich

9. September 2003

Zu den anstehenden WTO-Verhandlungen in Cancun erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Harry Carstensen MdB:

Im Zusammenhang mit den WTO-Verhandlungen wird die Landwirtschaft immer wieder fälschlicherweise als Bremsklotz für einen Erfolg dargestellt. Man kommt aber an der Tatsache nicht vorbei, dass in der EU ebenso wenig wie in anderen Industriestaaten landwirtschaftliche Produktion zu Weltmarktpreisen möglich ist. Die Forderung einer vollständigen Liberalisierung der Agrarmärkte ist naiv und gefährlich zugleich. Sie hätte nämlich den Verlust der eigenständigen Nahrungsmittelversorgung, die Verödung und den wirtschaftlichen Niedergang der ländlichen Räume sowie den Entfall des Beitrages der Industrieländer zur Bekämpfung des Hungers in der Dritten Welt zur Folge. Deshalb ist es wichtig, die WTO-Verhandlungen für den Bereich Landwirtschaft vorurteilsfrei zu führen.

Es ist richtig, das System auf mehr Gerechtigkeit zu überprüfen, aber dabei muss trotzdem das Prinzip der nachhaltigen Landwirtschaft in der EU erhalten bleiben. Nur allzu oft wird übersehen, was die EU-Agrarpolitik heute schon bewirkt: Die Bevorzugung der AKP-Staaten und die absolute Zollfreiheit für Agrargüter aus den ärmsten Ländern durch die EU-Politik sind wichtige Beiträge für eine wirksame Entwicklungspolitik. So ist es heute kein Zufall, dass die EU mehr Agrargüter aus Entwicklungsländern importiert als die USA, Japan, Kanada und Neuseeland zusammen.

 

Autor(en): Peter Harry Carstensen

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Platz der Republik 1, 11011 Berlin

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