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Tibet: „Eine Frage des Anstands“ – 1150 Bürgermeister zeigen Flagge

08.03.201117:11 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Tibet: „Eine Frage des Anstands“ – 1150 Bürgermeister zeigen Flagge
Nationalflagge Tibet
Nationalflagge Tibet

(openPR) Stand 8. März 2011, 12 Uhr – 1150 Teilnehmerstädte


1150 Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland hissen am 10. März auf ihren Rathäusern, öffentlichen Gebäuden und ihren Internetseiten die Flagge Tibets, darunter die Landeshauptstädte Bremen, Hannover, Magdeburg, Potsdam, Saarbrücken, Stuttgart und Wiesbaden. Sie bekräftigen damit, stellvertretend für Tausende von Bürgern, das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung und protestieren gegen die Menschenrechtsverletzungen und die Zerstörung der tibetischen Kultur, Religion und nationalen Identität. Aufgerufen zu dieser Aktion hat zum 16. Mal die Tibet Initiative Deutschland e.V.



Die seit Jahren stetig wachsende Zahl von Teilnehmern zeigt nicht nur, daß die Tibetfrage international nach wie vor als offene Frage angesehen wird – sie beweist auch, daß Chinas Beteuerungen, in Tibet stünde alles zum Besten, auch im Ausland kein Glaube mehr geschenkt wird. Pekings Tibetpolitik ist ganz offensichtlich gescheitert. Drei Jahre nach den Unruhen von 2008 ist das Land immer noch gesperrt für Journalisten ebenso wie für Vertreter internationaler Organisationen. Doch ein Land, das andere unterdrückt, ist selbst nicht frei.

Chinas „Death Watching“ in der Annahme, nach dem Ableben des Dalai Lama werde sich das Tibetproblem von allein lösen, wird nicht aufgehen. Die chinesische Führung sollte ihre starre Haltung aufgeben und sich endlich zu ernsthaften Gesprächen mit Vertretern der tibetischen Seite bereitfinden. Sie kann dabei nur gewinnen. Denn es ist durchaus nicht sicher, ob sich das tibetische Volk nach 60 Jahren Unterdrückung ohne den mäßigenden Einfluß des Dalai Lama mit einer Autonomielösung zufrieden gäbe. Es scheint, daß die Kompromißbereitschaft des tibetischen Oberhaupts als Schwäche gewertet wird.

In dieser Situation für Tibet Flagge zu zeigen ist ein Bekenntnis zu globaler Verantwortung – auch in der Politik. „Wenn Deutschland am Hindukusch verteidigt wird, warum sollen dann die Rechte der Tibeter nicht von Deutschland aus verteidigt werden?“ sagt Monika Deimann, die Koordinatorin der Aktion. „Es ist dringend geboten, das tibetische Volk als Subjekt in der Politik wahrzunehmen. Unsere Regierung muß endlich mit den Tibetern direkt sprechen. Sie sollte den Dalai Lama als Repräsentanten seines Volkes empfangen und auch das Gespräch mit Vertretern der Tibetischen Exilregierung suchen, die am 20. März demokratisch gewählt wird. So wichtig der bilaterale Dialog mit China auch sein mag, es geht nicht an, weiterhin nur mit den Besatzern über die Besetzten zu reden!“

Bei der Flaggenaktion zum 10. März geht es im Kern weder um Menschenrechtsverletzungen noch um Außenpolitik – es geht um die Frage von Recht und Unrecht. Unrecht, das dem tibetischen Volk seit Jahrzehnten angetan wird und das man nicht hinnehmen darf, wenn man nicht die eigenen demokratischen Werte verletzen will. Ein Bürgermeister in diesem Jahr brachte es auf den Punkt, als er sagte: „Für Tibet Flagge zu zeigen ist eine Frage des Anstands!“

Die Tibet Initiative Deutschland dankt den Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeistern, Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, Landrätinnen und Landräten für ihre Unterstützung der tibetischen Sache und ihr Eintreten für die universelle Gültigkeit demokratischer Werte.

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1949/50 wurde das souveräne Tibet von der Volksrepublik China völkerrechtswidrig besetzt und 1951 annektiert. Am 10. März 1959 erhoben sich die Tibeter in Lhasa gegen die chinesischen Besatzer. Nach offiziellen chinesischen Angaben kamen dabei 87.000 Tibeter ums Leben. Am 17. März 1959 der Dalai Lama vor dem Zugriff der Chinesen ins Exil nach Indien.


Die aktuelle Liste der Teilnehmer 2011, die Grußworte und weitere Informationen zur Flaggenaktion sowie die Tibetflagge zum Download finden Sie im Internet unter www.tibetflagge.net

Teilnehmer 2011 (Stand 8. März): Baden-Württemberg 175, Bayern 188, Berlin 4, Brandenburg 27, Bremen 12, Hessen 157, Mecklenburg-Vorpommern 19, Niedersachsen 117, Nordrhein-Westfalen 133, Rheinland-Pfalz 115, Saarland 33, Sachsen 82, Sachsen-Anhalt 56, Schleswig-Holstein 22, Thüringen 10

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