(openPR) Der Ölpreis bewegt sich wie bereits am Freitag und Montag auch heute seitwärts. Ähnliches ist vom Dollar zu melden. Daraus resultiert ein Heizölpreis in der Schweiz, der sich auf der Mittellinie des Preisbandes seit vergangenen Sommer bewegt. Diese Woche soll im US-Repräsentantenhaus über die Reform des amerikanischen Finanzwesens abgestimmt werden. Würde sie in einer ‚griffigen’ Form angenommen, würde die Spekulation mit Rohwaren entscheidend eingedämmt. Unterbunden würde der leichte Zugang zu fast kostenfreien Krediten der Notenbanken, welche mit den tiefen Leitzinsen eigentlich der (realen) Wirtschaft Schub verleihen wollten. Gelungen ist ihnen dies ungewollt vor allem im Finanzmarkt. Gemäss Statistiken der deutschen Commerzbank soll allerdings der Bestand an spekulativen Kaufordern auf Rohöl in den letzten Wochen deutlich abgebaut worden sein. Damit wurde offenbar für den Fall einer schärferen Kontrolle der spekulativen Tätigkeiten von Investment-Banken und Hedge-Fonds vorgesorgt. Das bedeutet anderseits, dass der Spielraum für deutliche tiefere Ölpreise (nach einer ersten starken Korrektur anfangs Monat) heute geringer ist als in den vergangenen zwölf Monaten. Aufgrund der Verhältnisse bei Angebot und Nachfrage für Ölprodukte müsste der Ölpreis eigentlich seit eineinhalb Jahren tiefer liegen. Bisher hat das vor allem die erwähnte spekulative Fraktion aus der mächtigen Finanzwelt verhindert. Es besteht aber vorläufig weiterhin ein Funken Hoffnung, mit einer griffigen US-Finanzmarktreform die volkswirtschaftlich schädliche Tätigkeit eindämmen zu können.













