(openPR) Rossmann: Berliner Einigung war überfällig
„Es ist gut, dass die Bezieher von Arbeitslosengeld II im Kreis Pinneberg auch künftig aus einer Hand betreut werden können.“ Mit diesen Worten unterstützt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann nachdrücklich die Einigung über die zukünftige Arbeit der ARGEN.
„Ich freue mich, dass sich die Bundesregierung letztlich doch dem schon lange vorliegenden Vorschlag der SPD angeschlossen hat, über eine Grundgesetzänderung eine sichere Grundlage für die Arbeit der Jobcenter zu schaffen“, betont Rossmann. „Am Ende haben sich die besseren Argumente der Betroffenen zum Glück durchgesetzt. Die ideologisch bedingte Blockade der Union in der vergangenen Wahlperiode ist völlig ins Leere gelaufen. Ein derartiger Stillstand darf sich nicht wiederholen!“
Aus seinen Vor-Ort-Gesprächen bei der Arbeitsagentur in Elmshorn und den ARGEN im Kreis wisse er, wie belastend die Unsicherheit über die Zukunft der Jobcenter für die dort Beschäftigten gewesen sei. „Eine absolut unnötige mehr als zweijährige Hängepartie, an der die CDU/CSU die alleinige Schuld trägt, findet endlich ein Ende“, so Rossmann. Immerhin hätte die Union am Ende gelernt und Einsicht gezeigt.
Vertreter der Regierungsparteien und der SPD hatten sich gestern darauf verständigt, durch eine Ergänzung des Grundgesetzes um den Artikel 91e die Zusammenarbeit von Arbeitsagenturen und Kommunen zum Regelfall für die Betreuung der bundesweit mehr als sechseinhalb Millionen Langzeitarbeitslosen zu erklären.
Außerdem sind 900 Millionen Euro an Fördermitteln für Arbeitslose bereitgestellt worden. Rossmann: „Das bringt für Schleswig-Holstein zusätzlich 25 Millionen Euro, die dringend gebraucht werden.“
Auch sind die letzten 3200 Mitarbeiter, die befristete Verträge hatten, entfristet worden. „Das schafft Sicherheit und mehr Qualität der Beratung“, so der Abgeordnete.
„Das ist ein guter Schritt, dem in der Arbeitsmartpolitik jetzt schnell weitere folgen müssen“, mahnt Rossmann in Richtung Bundesregierung. „Auf der Tagesordnung stehen immer noch so wichtige Punkte wie Begrenzung der Leiharbeit, Ausbau der Mitbestimmung, Mindestlöhne und das Modell des sozialen Arbeitsmarkts.“
Dr. Ernst Dieter Rossmann
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Über das Unternehmen
Zu meiner Person
Geboren am 4. Februar 1951 in Elmshorn; evangelisch, verheiratet; wir haben eine erwachsene Tochter.
1969 Abitur am Gymnasium Bismarckschule in Elmshorn.
1974 Diplom in Psychologie, 1985 Promotion zum Doktor der Sportwissenschaften.
1975 bis 1988 wissenschaftlicher Angestellter an einer Fachschule für Sozialpädagogik, dazu von 1976 bis 1983 Durchführung zweier sportwissenschaftlicher Projekte (Bundesinstitut für Sportwissenschaft) und diverse Lehraufträge für Sportwissenschaft an der Universität Hamburg.
Mitglied der GEW, der AWO, des NABU; langjährige ehrenamtliche Arbeit in einer Obdachlosensiedlung.
1971 Eintritt in die SPD; Jungsozialist, SPD-Ortsvorsitzender. Stadtverordneter, Stadtrat und Kulturdezernent; 1987 bis 1998 Mitglied des Landtages Schleswig-Holstein, 1996 bis 1998 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1992 bis 1996 Zweiter Landtagsvizepräsident.
Mitglied des Bundestages seit 1998 (Schwerpunkt: Bildungspolitik). Wahlkreis: Kreis Pinneberg (Nr. 7), Wohnort: Elmshorn.
Hobbys: Theater- und Kinobesuche, Vogelkunde und Naturbeobachtungen, Radtouren und Laufen (5 km Stadtlauf)
Meine Funktionen im Bundestag
- Mitglied des Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion
- Sprecher der SPD-Landesgruppe Schleswig-Holstein
- Sprecher der Parlamentarischen Linken der SPD-Bundestagsfraktion
- Sprecher der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion
- Ordentliches Mitglied im Ausschuss Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
- Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Weitere Funktionen
- Vorsitzender des Deutschen Volkshochschulverbandes (DVV) (ehrenamtlich)
- Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Elmshorn(ehrenamtlich)
- Mitglied des Verwaltungsrates des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE), Bonn (ehrenamtlich)
- Forum Demokratische Linke 21 e.V., Berlin,kooptiertes Mitglied des Vorstandes (ehrenamtlich)
- Mitglied im Beirat der Juso-Hochschulgruppen (ehrenamtlich)
- Mitglied des Kuratoriums der Hamburger Fern-Hochschule (HFH)
(Als Mitglied des Kuratoriums erhält Ernst Dieter Rossmann ein bis vier Mal jährlich ein Sitzungsgeld in Höhe von 200 €. Der Betrag wird an gemeinnützige Organisationen gespendet.)