(openPR) Rossmann (SPD) erhält Antwort von de Jager (CDU)
Die schlechte Nachricht zuerst! So hielt es der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Jost de Jager jetzt in einem Antwortschreiben an den Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann. Und die Auskunft an Rossmann, der sich beim Minister für zusätzliche Zughalte in Tornesch eingesetzt hatte, war deutlich: „Ein RE-Halt in Tornesch wird nicht realisiert.“ Das Land sei bestrebt, die Reisegeschwindigkeit des Regionalexpresses Kiel-Hamburg zu erhöhen, ein weiterer Halt sei daher kontraproduktiv.
Verhalten positiv stimmt Rossmann aber die Zusage de Jagers im weiteren Verlauf des Schreibens, das Angebot für Fahrgäste in Tornesch verbessern zu wollen. Rossmann: „Der Minister lässt die LVS deshalb prüfen, ob in Abstimmung mit der Hansestadt Hamburg zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 zusätzliche Regionalbahnen auf der Strecke eingesetzt werden.“ Außerdem bestehe die Option für eine stündliche Regionalbahn zwischen Tornesch und Hamburg ab Ende 2014.
„Hier gibt es aber noch einige Wenns und Abers“, berichtet Rossmann. Es müssten die Trassen dafür vorhanden sein und Hamburg müsse zustimmen und mitfinanzieren. Rossmann: „Gemeinsam mit den SPD-Landtagsabgeordneten Siegrid Tenor-Alschausky und Bernd Schröder sowie der Kommunalpolitik der Region Uetersen-Tornesch-Moorrege werde ich mich weiter ganz entscheiden dafür einsetzen, dass dies nicht nur eine Option bleibt!“
Skeptisch ist der Sozialdemokrat allerdings gegenüber der angekündigten Express-S-Bahn zwischen Elmshorn und Pinneberg. „Von diesem Modell hören wir seit der Aera Austermann immer wieder, ohne dass es nur einen Deut konkreter geworden wäre. Ich würde mir wünschen, dass Landesregierung und Bahn hier ein ähnliches Engagement zeigen würden, wie für andere Strecken im Hamburger Umland.“
Für Rätselraten sorgt bei Rossmann unterdessen die geplante Einrichtung einer Bahn-Baustelle über der Elmshorner „Badewanne“ im April. „Dem Vernehmen nach soll hier die dritte Spur beseitigt und das Material nach Bayern verbracht werden und die Brücke entsprechend zurückgebaut werden.“ Das sei für ihn insofern verwunderlich, als es einen offiziellen Abschied vom Plan einer verschränkten Dreigleisigkeit zwischen Elmshorn und Hamburg bislang nicht gegeben habe.
Der Abgeordnete will die Planungen der Bahn-AG für die Trasse daher mit auf die Tagesordnung seines nächsten Meinungsaustauschs mit der Bahn-Bevollmächtigten Ute Plambeck setzen.










