(openPR) Nach der Aufforderung des Vorsitzenden der deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt an den baden-württembergischen Justizminister Ulrich Goll nicht länger zu zögern und die angebotene CD mit Daten über Steuersünder zu kaufen, zeigt sich der Vorsitzende der Jungen Liberalen Hessen (JuLis), Hendrik Silken, entsetzt.
„Wir als liberale Jugendorganisation können nicht verstehen, wie sich die Ordnungshüter und Bekämpfer des Kriminellen für eine Zusammenarbeit mit Verbrechern aussprechen können. Der Kauf der CD ist ein völlig falsches Signal an jeden Bürger, der in die Rechtsstaatlichkeit und gesetzliche Ordnung vertraut“, unterstreicht Silken die Forderung der JuLis.
„Nach wie vor gilt auch für die Landesregierungen Keine Geschäfte mit Kriminellen! Dass gerade Polizisten diesen Grundsatz in Frage stellen, wundert uns schon sehr. Sie sollten lieber ihre Kollegen unterstützen und mehr Mittel für Steuerfahnder fordern“, meint der JuLi-Chef Silken.
„Wir JuLis sind nach wie vor der Meinung, dass die CD mit Daten über potentielle Steuersünder nicht gekauft werden darf!“, betont Silken abschließend.
