(openPR) Nachdem die Goethe-Universität Frankfurt der Ausbildung von islamischen Religionslehrern eine Absage erteilt hat, um zukünftigen Problemen und Miss-verständnissen vorzubeugen, zeigen sich die Jungen Liberalen Hessen (JuLis) enttäuscht.
„Die Haltung der Uni-Leitung ist für uns wenig verständlich. Die vorhandenen Stiftungsprofessuren bieten ein enormes Potential, das nicht ungenutzt brach liegen sollte. Die Ausbildung von Lehrern und die damit verbundene Bildung der Schüler ist ein viel zu wichtiges Thema, um Absagen zu erteilen. Die vor-handenen Lehrstühle müssen für optimale Resultate definitiv mitgenutzt wer-den“, stellt der Landesvorsitzende Hendrik Silken fest.
„Für uns JuLis steht es jedoch außer Frage, dass das Land seine Forderung nach Ausbildung von Lehrern für islamischen Religionsunterricht selbst zahlen muss“, meint Silken.
„Wir mahnen die Politik an, ihre Vermittlerrolle wahrzunehmen und den Dia-log zu suchen, um das Beste für die Schüler Hessens zu erreichen. Nur in Ko-operation können die Ressourcen der Universität und die Finanzmittel des Landes optimal für die Lehrerausbildung genutzt werden. Die Uni-Leitung darf hier nicht auf Kosten der Studenten und zukünftigen Schüler um Gelder po-kern!“, so Silken abschließend.








