(openPR) Wie beinahe jede Woche sorgen auch gestern Mittwoch die neusten Bestandeszahlen der amerikanischen Ölvorräte für Bewegung beim Ölpreis. Wegen eines markanten Rückganges der Raffinerie-Verfügbarkeit auf deutlich weniger als 80% und wegen des Wintereinbruches in den USA sind die Ölvorräte in den USA deutlich zurückgegangen – jedenfalls erheblich stärker als erwartet. Das hat den Sinkflug der Ölpreise, der seit anfangs Dezember den Preis pro Barrel auf 72 USD führte, schlagartig beendet. Nach einem deutlichen Sprung beginnt der heutige Handelstag in London mit einem Ölpreis von USD 74. Der gestrige Höchstkurs lag bei USD 74.80. Da gleichzeitig die amerikanische Währung ebenfalls deutlich zulegt und heute bei CHF 1.0460 in den Börsentag startet, ist Heizöl in der Schweiz in den letzten Tagen spürbar teurer geworden. Das günstige Einkaufsfenster der zweiten Dezember-Woche hat sich geschlossen. Der aktuelle Heizölpreis gehört zwar nun wieder zu den teureren dieses zu Ende gehenden Jahres, verglichen mit den Vorjahren handelt es sich aber um einen der moderateren. Man muss bis 2005 zurückschauen, um ähnliche Heizölpreise zu finden. Definitiv teurer wird Heizöl in der Silvesternacht, und zwar um CHF 6.36 pro 100 Liter. Das entspricht der Verdreifachung der CO2-Abgabe, die auf den 1. Januar hin eingeführt wird. Wer nicht frühzeitig Heizöl bestellt hat, kommt um die höhere Abgabe nicht mehr herum, die Lieferkapazitäten bis Ende Jahr sind ausgebucht.













