(openPR) Jeden Mittwoch publiziert das US-Department of Energy die aktuellen Ölvorrats-Statistiken. Was jeweils für allerhand Bewegung beim Ölpreis sorgt. Diesmal sind die Rohölvorräte zurückgegangen, etwa im gleichen Ausmass, wie die destillierten Produkte zugenommen haben. Die Verfügbarkeit der Raffinerien ist für US-Verhältnisse unverändert hoch bei 87%. Dieses Zahlenwerk schickt den Ölpreis gestern Abend und heute Morgen vorerst auf Talfahrt, während der Dollar sich knapp über CHF 1.08 halten kann. Insgesamt entsteht daraus ein Schweizer Heizölpreis, der sich am oberen Rand des diesjährigen Preisbandes seitwärts hangelt, aber am unteren Rand des Preisbandes der letzten Jahre liegt. Also nicht unattraktiv, vergleicht man mit der Vergangenheit. Wie die Zukunft aussieht, hängt zur Hauptsache von den Signalen ab, welche die Weltwirtschaft von sich gibt und wie die dann interpretiert werden können. Die neusten Nachrichten sind ungemütlich. Die amerikanischen Firmen entlassen weiterhin auf hohem Niveau ihre Angestellten. Die Werte sind von 500'000 auf 473'000 Jobverluste gesunken. Harte Zeiten. Was aber die spekulative Fraktion an den Rohwarenbörsen als vorweggenommenen wirtschaftlichen Aufschwung sieht und munter von rascher Erholung der Wirtschaft faselt. Immerhin verlangsame sich ja die Fallgeschwindigkeit... Derartige Interpretationen haben in den vergangenen drei Monaten den Ölpreis deutlich ansteigen lassen, wenn auch die wirtschaftliche Grundlage für Dergleichen für uns unsichtbar bleibt. Aufgrund der aktuellen Wirtschafts-Aussichten ist der Ölpreis zu hoch. Wann genau das der letzte Spekulant erkennt, ist die Frage. Wer diesen Moment nicht abwarten mag, kauft heute zu einem moderaten Heizölpreis eine ergänzende Lieferung.













