(openPR) Ganz schlechte Nachrichten aus der Ölwelt eröffnen an den Rohwarenbörsen die Jagd auf neue Rekordwerte. Ein Raffinerie-Arbeiter-Streik in Schottland, der erhebliche Auswirkungen auf die Fördermengen aus der Nordsee hat, treibt in den letzten Stunden den Ölpreis nahe an die 120-Dollar-Marke. Gleichzeitig kommen auch aus Nigeria wieder preistreibende Nachrichten. Dort fallen ebenfalls wegen eines Streiks täglich 700'000 Barrel Rohöl-Fördermenge aus. Zusammen mit den deutlich teureren Dollar kostet Heizöl in der Schweiz soviel wie nie zuvor. Die kurz- und mittelfristigen Aussichten auf moderatere Heizölpreise sind zudem eingetrübt. Die US-Ölvorrats-Zahlen liegen inzwischen unter den vergleichbaren Vorjahreswerten, die Nachfrage aus den trotz Finanzkrise boomenden Schwellenländern wächst ungebrochen und die spekulativ orientierten Marktteilnehmer nutzen die klar preistreibende Ausgangslage seit Monaten für eine grossflächige Umschichtung ihres milliardenschweren„Spielgeldes“ aus den unattraktiven Aktien- und Währungs- heraus und hinein in die sicher Gewinn versprechenden Rohwarenmärkte. Wenn Sie wegen der langen Heizperiode demnächst Heizöl brauchen, ist rasches Handeln und ordern einer Teilmenge vorteilhafter als spekulatives Abwarten in der Ferne liegender, günstigerer Zeiten. Bei einer sofort nötigen Lieferung entstehen Zusatzkosten für die dann nötige Extrafahrt und für die Wieder-Inbetriebnahme der Heizung, welche einen eventuellen Spekulationsvorteil zunichte machen.













