(openPR) Auch die gestrige Publikation der US-Ölvorrats-Statistik bringt den Ölpreis trotz abnehmender Vorräte nicht zurück in den Steigflug. Er fällt leicht. Damit blicken wir in der letzten Arbeitswoche auf einen imposanten Ölpreis-Rutsch zurück. Die Ölpreise haben in dieser Zeit rund 10% verloren. In London steht das Fass Brent bei USD 67.50, in New York das Fass WTI bei USD 68.03, während die US-Währung stabil bei CHF 1.06 steht. Nachdem seit März an den Rohwarenbörsen die spekulativen Argumente bei der Ölpreis-Bildung überwogen, setzen sich seit einigen Tagen die Argumente der realen Versorgungslage durch. Die zeigen, dass der Ölpreis bzw. der Heizölpreis eine Etage zu hoch liegt. Eine durch die wirtschaftliche Abkühlung und das sich ändernde Verbraucher-Verhalten erheblich abgeschwächte Nachfrage trifft auf eine seit fast 20 Jahren nicht mehr gesehene, ausgezeichnete Versorgungslage mit unangetasteten Förder-Reserven von mehr als 5 Mio. Barrel pro Tag. Dass der Ölpreis nicht einfach nach unten durchfällt, hat mit der Spekulation an den Aktien- und Rohwarenmärkten zu tun. Nach der Finanzkrise ist vor der Finanzkrise. Wie 2004 liegt der Leitzins nahe Null. Damit kann sich die Finanzwelt erneut zum Nulltarif mit Milliarden von Spielgeld eindecken und Pokern. U. a. auch auf steigende Ölpreise. Solange die Mehrheit der Anleger die Anlagestories glaubt, funktioniert der Plan wie eine sich selber erfüllende Prophezeihung. Nun zeigt sich aber die Kluft zwischen den Gipfeln der Hoffnung und dem traurigen Tal der wirtschaftlichen Realität immer deutlicher. Was zu einem Abbau der spekulativen Engagements und zu sinkenden Ölpreisen führen müsste. Mindestens vorübergehend. Bis sich das Spiel wieder zu lohnen beginnt. Aus diesem Winkel betrachtet, ist die Gelegenheit nicht schlecht, den Heizöl-Vorrat heute zu ergänzen. Der Heizölpreis ist zwar einer der teureren der letzten Monate, aber einer der günstigeren der vergangenen Jahre. Ganz sicher kommt eine massive Heizöl-Teuerung am 1. Januar 2010 auf Sie zu. Auf diesen Zeitpunkt führen die Schweizer Behörden die CO2-Abgaben-Erhöhung durch. Sie wird bei der aktuellen Anpassung CHF 7.— pro 100 Liter kosten, die Sie mit frühzeitigem Bestellen diesmal noch vermeiden können.













