(openPR) Die Bitte um Zahlungsaufschub Dubais an die Gläubiger seines gigantischen Palminsel-Bauprojektes löst an den Finanzmärkten Schockwellen aus. Erschüttert wird vor allem die (teilweise sowieso kaum nachvollziehbare) Zuversicht in eine rasche wirtschaftliche Erholung nach der letzten Finanzkrise. Die Aktienkurse geraten ins Rutschen. Dasselbe gilt für den Ölpreis, der auf allerdings hohem Niveau einen ziemlichen Sturzflug zum besten gibt. Dafür gewinnt der Dollar einen Teil seines früheren Status als sichere Fluchtwährung zurück und legt auf allerdings sehr tiefem Niveau deutlich an Wert zu. Wieweit die Erschütterungen führen, ist auch wegen des heutigen US-Feiertages Thanksgiving schwierig abzuschätzen. Die US-Börsen sind geschlossen, demzufolge lassen sich mit vergleichsweise wenigen Börsentransaktionen an den andern Handelsplätzen die Kurse leichter manipulieren also sonst. Der Blick auf die reale Ölwelt zeigt unverändert dasselbe Bild: hohes Angebot, schwache Nachfrage, Förderreserven, geändertes, sparsameres Konsumverhalten mit Wechsel in ‚grünere’ Energieträger. Im Augenwinkel behalten sollte man auch den 1. Januar 2010. Dann verdreifachen die Schweizer Behörden die CO2-Abgaben, was zu einer Teuerung von CHF 6.36 pro 100 Liter führt. Die lassen sich mit einer Bestellung und Lieferung im alten Jahr locker vermeiden. Diesmal wenigstens noch.













