(openPR) Der Ölpreis wiederholt seinen eindrücklichen Taucher von anfangs Woche und verliert an der Londoner Rohwarenbörse auf einen Schlag sechs Dollar. Er pendelt nun um die 100-Dollar-Marke. Die Stimmung an den Rohwarenmärkten scheint auf ‚preissenkend’ zu drehen. Nachdem der Ölpreis-Höhenflug während des Monats Februar mit rationalen Argumenten aus der realen weltweiten Ölversorgungslage nicht zu erklären war, ist der gestrige Preiszerfall ebenfalls schwer nachvollziehbar, sieht man einmal von der um sich greifenden Panik an den Finanzmärkten ab, die nun die Spekulanten an den Rohwarenmärkten packt. Die US-Ölvorratszahlen, die gestern publiziert worden sind, waren nämlich schlecht. Sie würden dem Ölpreis normalerweise Flügel verleihen. Die Rohölvorräte sind über Erwarten zurückgegangen, dasselbe gilt für die sowieso schon ungenügende Verfügbarkeit der US-Raffinerie-Kapazitäten. Aber die Angst vor einer immer fassbarer werdenden US-Rezession, vor einem Nachfrage-Einbruch im allgemeinen Konsumverhalten sowie beim Ölverbrauch drückt diese Fakten vorläufig in den Hintergrund. Damit passiert das, worauf der Ölmarkt seit Wochen wartet, der voll geblähte Spekulations-Ballon verliert Luft, der Ölpreis stürzt ab. Zu hoffen ist, dass er nun auf ein reales Mass schrumpft. Das wäre dann die Gelegenheit für Sie, den Heizölvorrat nicht nur mit einer Teilmenge zu ergänzen, sondern den Tank zu füllen, bevor die Stimmung wieder ins Gegenteil wechselt. Wenn Sie ausreichend Heizöl vorrätig haben, um diese hoffentlich in den nächsten Wochen kommenden, günstigeren Zeiten abzuwarten, lohnt es sich jetzt, die Heizölpreis-Entwicklung genau zu beobachten. Wenn Sie wegen der kühlen Witterung jedoch rasch Heizöl benötigen, können Sie sich damit trösten, dass Heizöl noch vor wenigen Tagen 10% teurer war – allerdings bewegen sich die Heizölpreise zugegebenermassen noch immer auf sehr hohem Niveau.












