(openPR) Die auf den 1. Januar 2010 von den Schweizer Behörden verdreifachte CO2-Abgabe führt zu Hamsterkäufen der Schweizer Einfamilienhaus-Besitzer, welche bis 31.12.2009 von der günstigeren Abgabe profitieren wollen. Entsprechend werden die Logistik-Kapazitäten in den letzten Tagen des Jahres knapp, bzw. es sind kaum noch freie Liefermöglichkeiten vorhanden. Betroffen von der CO2-Verdreifachung, welche 100 Liter Heizöl um CHF 6.36 auf insgesamt CHF 10.— pro 100 Liter erhöht, sind sämtliche Lieferungen nach dem 1. Januar 2010, unabhängig davon, ob die Bestellung noch im alten Jahr zu den noch günstigeren Abgaben erfolgte. Dementsprechend werden die Heizöl-Tanks überall randvoll gefüllt, was teilweise zu absurden Teillieferungen von einigen Hundert Litern Heizöl führt, die dann mit einem 40-Tonnen-LKW umhergefahren werden. Etwa getreu dem Motto, dass der Transport ‚nicht mehr Diesel benötigt, als später Heizöl in den Tank passt’. ölpooler-Kunden sind frühzeitig informiert worden und wissen bereits seit Monaten von der Abgaben-Erhöhung und haben sich clever frühzeitig und zu den günstigen Heizöl-Preisen des Sommers und Herbstes eingedeckt, um dem seit langem erwarteten Lieferchaos zu entgehen. Der Ölpreis stabilisiert sich indessen nach einem veritablen Sturzflug, der seit anfangs Dezember täglich zu tieferen Ölpreisen führte, in London bei 72 USD für die Qualität Brent und in New York erstmals wieder unter 70 USD für die Qualität WTI. Der Dollar verlängert anderseits seinen Steigflug auf über CHF 1.03. Bei den Leitzinsen könnte sich eine Wende abzeichnen, die Zeit der extrem expansiven Geldpolitik scheint demnächst vorbei zu sein. Die zinslosen Darlehen der Notenbanken an die Finanzindustrie waren eine Art Brandbeschleuniger für die Ölpreis-Steigerungen seit anfangs Jahr, weil nahezu kostenlos mit Milliarden-Beträgen die Rohwaren-Preise manipuliert werden konnten. Dies trotz schwacher weltweiter Ölnachfrage und platschvollen Vorratslagern sowie Fördermengen-Reserven von mehreren Mio. Barrel pro Tag.











