(openPR) Mahnwache gegen Russischen Staatscircus
mit Vertretern der Lokalpolitik
am 21. Oktober, Aachen, Kühlwetterstraße
Ab Mittwoch, 21. Oktober, gastiert in Aachen der Russische Staatscircus, der für sein Programm auch eine gemischte Raubtiernummer angekündigt hat. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte veranstaltet daher am Premierentag eine Mahnwache, zu der u.a. auch Horst Schnitzler (UWG im Rat der Stadt Aachen), Frank Hansen (Tierschutzbeauftragter der FDP Aachen) ihr Kommen zugesagt haben.
Die Mahnwache hat zum Ziel, auf die Leiden von Wildtieren in Zirkussen aufmerksam zu machen sowie die Aachener zum Boykott solcher Zirkusunternehmen aufzufordern. Gleichzeitig möchte der Bundesverband Menschen für Tierrechte die Politiker der Stadt bewegen, das Gastieren von Zirkussen mit Wildtieren generell zu untersagen. Bürgermeisterin Hilde Scheidt (Bündnis 90/Die Grünen) und Stadtratsmitglied Hans-Dieter Schaffrath (FWG) unterstützen wie Frank Hansen und Horst Schnitzler bereits dieses Anliegen.
Zirkusse mit Wildtieren stehen seit vielen Jahren in der Kritik. Etliche Staaten innerhalb und außerhalb Europas haben bereits mit entsprechenden Verboten reagiert. In Deutschland hat der Bundesrat ebenfalls schon 2003 die Bundesregierung dazu aufgefordert, Wildtiere, insbesondere Affen, Bären und Elefanten, in Zirkussen zu verbieten. Bislang wurde jedoch lediglich ein Zentralregister eingerichtet, das Verbot lässt bis heute auf sich warten. Daher reagieren etliche Kommunen – z. B. Köln, München, Schwerin – im Alleingang und haben Zirkussen mit Wildtieren das Gastieren auf öffentlichen Plätzen untersagt.
Presse- und Fototermin:
Datum: Mi., 21. Oktober 2009
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Kühlwetterstr. / am Bendplatz, Aachen
Kontakt, auch vor Ort:
Romy Liessem, Geschäftsstellenleiterin Bundesverband
Tel. G.-Stelle: 0241 – 15 72 14, mobil: 0176 – 67009050










