(openPR) Akteure der Wohnungslosenhilfe beginnen ab Freitag, den 5. Februar eine Mahnwache für obdachlose Menschen auf dem Gerhard-Hauptmann-Platz in Hamburg.
Seit Beginn des Winters sind bereits zwölf obdachlose Menschen auf der Straße gestorben. Sozialverbände sowie DIE LINKE, CDU und FDP forderten die Sozialbehörde auf, obdachlose Menschen in Einzelzimmern leerstehender Hotels unterzubringen, damit die Menschen adäquaten Schutz vor Kälte und Ansteckung mit dem Corona Virus erhalten. Dieses lehnt die Sozialbehörde jedoch ab.
Am vergangenen Montag eröffnete die Sozialbehörde für Obdachlose, die das Hamburger Winternotprogramm meiden, eine Notunterkunft mit 35 Plätzen in Einzelzimmern. Dieses wird zwar als erster Schritt von den Akteuren der Wohnungslosenhilfe bezeichnet, ist bei der großen Anzahl der obdachlosen Menschen auf Hamburgs Straßen jedoch nur ein „Tropfen auf kaltem Stein“, sagt Andrea de Luna von DEINTOPF.
Um auf die weiterhin prekäre und lebensgefährliche Lage von obdachlosen Menschen aufmerksam zu machen, aber auch um den bisher verstorbenen Obdachlosen ein „Gesicht zu geben“ ruft Andrea de Luna jetzt eine Mahnwache ins Leben.
Am Freitag, den 5.2.2021 um 10 Uhr startet diese tägliche Mahnwache auf dem Gerhard-Hauptmann-Platz in Hamburg. „Wir werden mit Pavillon, jeweils einem Licht für einen verstorbenen obdachlosen Menschen und Schlafsäcken auf die Situation von obdachlosen Menschen aufmerksam machen. So erhalten die verstorbenen obdachlosen Menschen ein Gesicht“, sagt Andrea de Luna. „Wir veranstalten diese Mahnwache in der Hoffnung, dass wir die Situation der obdachlosen Menschen verbessern können und fordern die Sozialbehörde Hamburg auf, sofortige Einzelunterbringung für alle obdachlosen Menschen zu ermöglichen“.
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