(openPR) Trotz schlechter Daten über den US-Arbeitsmarkt, einer ausgezeichneten Versorgungslage, schwacher Nachfrage wegen trüber Wirtschafts-Aussichten bleibt der Ölpreis bisher auf seinem hohen Niveau. Verglichen mit dem Zustand der realen Wirtschaft ist das Spekulationsobjekt Ölpreis noch immer zu hoch. Dass er nicht taucht, hat mit den im grossen Stil laufenden Wetten auf steigende Ölpreise zu tun. Diese Zweck-Entfremdung staatlicher Unterstützung einer Schlüssel-‚Industrie’ wird durch die kostenlosen und fast unbegrenzt zur Verfügung gestellten Kredite der Notenbanken an die Finanzwelt ermöglicht. Mit dem realen Verhältnis von Angebot und Nachfrage, das üblicherweise bei Rohwaren den Preis bestimmt, muss also die Preisbildung eines Finanzproduktes nicht zwingend etwas zu tun haben. Mit der Realität durchaus etwas zu tun haben die Frachtpreise auf dem Rhein. Wegen des tiefen Wasserstandes kosten Rheinfrachten derzeit das Sechsfache üblicher Werte, was Heizöl im Inland verteuert. Das ändert sich erst mit den ersten starken Niederschlägen – die sind aber noch nicht in Sichtweite. In Sichtweite ist dagegen die Erhöhung der CO2-Abgabe auf 1. Januar. Die wird Heizöl in der Schweiz um rund CHF 7.— pro 100 Liter verteuern – was sich mit einer frühzeitigen Bestellung locker vermeiden lässt. Wenn Sie deshalb nicht darauf warten wollen oder können, bis der Ölpreis-Ballon wieder etwas warme Luft ablässt, ist eine Ergänzung des Heizöl-Vorrates heute durchaus empfehlenswert. Der Heizölpreis in der Schweiz ist trotz der Kapriolen der letzten Tage noch immer auf einem der moderatesten Niveaus der letzten Jahre.













