(openPR) Der Ölpreis in London und New York fällt auch heute Morgen erneut leicht und liegt bei 60 USD. Die US-Währung bei CHF 1.08. Die Stimmung an den Rohwarenbörsen ist trübe. Wie in der realen Wirtschaft. Es hat einfach etwas länger gedauert, bis die Botschaft überallhin durchgedrungen ist. Die heisst: ‚Der Weltwirtschaft geht es schlecht – daran wird sich auf absehbare Zeit nichts ändern’. Was bedeutet, dass die Ölnachfrage tief bleiben wird. Und dass sich das Konsumverhalten vor allem in den alten Industrieländern nachhaltig ändern wird. Sparen ist Trumpf. Das schlägt sich in einer ausgezeichneten Vorratslage nieder, die seit zwei Jahrzehnten nicht mehr erreicht wurde. Preisdrückend wirkt auch ein Ereignis von letzter Woche. Die Spekulationsblase vom Dienstag, 30. Juni, wurde nachweislich von einem einzelnen Spekulanten aufgeblasen. Dagegen werden die US-Finanzbehörden künftig aggressiv vorgehen. Das heisst, dass nun das spekulativ verdiente Geld noch raschmöglichst in Sicherheit gebracht wird. Mit Verkäufen. Damit dürfte der Ölpreis den Boden noch nicht gesehen haben. Er wird künftig hoffentlich vermehrt das echte Bild der Wirtschaft, das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, widerspiegeln. Das war jahrelang nicht mehr der Fall – der Spekulationsballon erreichte mehrmals (zu) luftige Höhen. Er wird demnächst gelandet werden.













