(openPR) Während der vergangenen Woche pendelte der Ölpreis für die Nordsee-Qualität in einem Band von 52 bis 55 USD, während der Dollar selber an Wert zulegte und den Preis für Schweizer Heizöl tendenziell ansteigen liess. Geprägt wird die Handelsstimmung an den Rohwarenbörsen von einem Hauch von (unmotivierter) Aufbruchstimmung. Bereits weniger schlecht ausgefallene Wirtschaftsresultate als befürchtet lösen eine euphorische Stimmung aus und holen wieder wie vor einem Jahr spekulatives Spielgeld in die Rohwarenmärkte. Dabei wird geflissentlich ignoriert, dass die Arbeitslosenzahlen in den USA weiterhin grottenschlecht hoch sind, dass die immensen Rettungspakete mit Nullzins-Leitzinsen, massiv ausgeweiteten Geldmengen und Krediten für die Finanzbranche bis heute die Konsumstimmung nicht zu drehen vermögen. Auch die höchsten Ölvorräte in den USA seit 20 Jahren werden ausgeblendet, obwohl sie ein zuverlässiger Indikator für die Verbraucherstimmung sind. So bringt man es zustande, dass der Ölpreis seit anfangs Jahr einen Viertel an Wert zulegt, obwohl die Ölnachfrage auf das Niveau von 2006 sinken dürfte. Trotz all dieser spekulativen Blähungen befindet sich der Ölpreis noch immer in einem der interessanteren Preisbänder der letzten vier Jahre. Kein schlechter Zeitpunkt, den vom langen Winter dezimierten Heizöl-Vorrat zu moderaten Bedingungen zu ergänzen.













