(openPR) Der Ölpreis steigt an den Rohwarenbörsen rasant und steht am Donnerstagabend bei 50 USD. Das günstigste Einkaufsfenster der letzten dreieinhalb Jahre beginnt sich zu schliessen. Auslöser der markanten Gegenbewegungen zum Preiszerfall der letzten Wochen ist eine mögliche Kooperation Russlands mit der OPEC bei einer bevorstehenden, offenbar konzertierten Fördermengenkürzung zur Stabilisierung der trudelnden Ölpreise. Das muss die Überraschung sein, welche der OPEC-Präsident diese Woche erwähnte. Die OPEC-Minister tagen nächsten Mittwoch, bis dahin und darüber hinaus ist mit einem bewegten Handel zu rechnen. Das aktuelle Ölpreis-Niveau dürfte zudem eine Wieder-Einstiegs-Gelegenheit für spekulative Marktteilnehmer sein. Der günstigere Dollar treibt den Ölpreis ebenso geheimnisvoll mit einem undurchschaubaren, fast gesetz-ähnlichen Mechanismus wieder in die Höhe. Verliert der Dollar, investiert jemand massiv (vielleicht) in der Ölförderung gewonnenes Geld in die US-Währung. Gewinnt die US-Währung an Wert, verkauft dieselbe Organisation im grossen Stil wieder. Resultat: stabile Ölpreis-Einnahmen für die Förderländer. Auf steigende Ölpreise lassen auch die verschiedenen wirtschaftlichen Hilfsprogramme der westlichen Regierungen sowie die aggressive Geldmengen- und Leitzinspolitik ihrer Zentralbanken schliessen. In die Gegenrichtung wirken die webrechenden Verkaufszahlen für Autos in allen Schlüsselmärkten, die vorläufig gescheiterte Hilfe für die US-Autobauer, die Massenentlassungen in wichtigen US-Industrien, die steigenden Arbeitslosenzahlen und die nach unten korrigierten Wirtschafts-Prognosen wichtiger Weltmärkte. Die Weltwirtschaft rutscht im Gefolge der Finanz- und Kreditkrise in eine Rezession, deren dunkle Ecken noch nicht alle ausgeleuchtet sind. Eine Ergänzung des Heizöl-Vorrates ist empfehlenswert, wenn Sie ohnehin diese Heizperiode noch welches benötigen. Aufgrund der diversen Bestell-Wellen dieses Herbstes und Frühwinters wegen dramatisch sinkender Heizölpreise, leerer Heizöl-Tanks und eines frühen und anhaltenden Winter-Einbruches kann es nicht schaden, frühzeitig den Heizöl-Vorrat zu ergänzen, liegen doch die aktuellen Lieferfristen wieder verbreitet bei vier Wochen.













