(openPR) Der Ölpreis vollführt an den Rohwarenbörsen sehenswerte Kapriolen und rauscht gestern Abend von 59 auf beinahe 70 USD, nur um heute Morgen wieder auf 64 USD abzustürzen. Gegengleich bewegt sich der Wert der US-Währung, sie steht heute Morgen wieder bei über CHF 1.17, was vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Aussichten der USA und der aggressiven Geldmengen- und Leitzins-Politik erstaunlich ist. Die Wirtschaft steckt als Folge der Kreditkrise in ernsthaften Schwierigkeiten. Die Neuwagenkäufe, ein zuverlässiger Indikator für das Konsumklima, brechen in nicht für möglich gehaltener Weise um bis zu 45% weg. Gleichzeitig wachsen die amerikanischen Ölvorräte als Folge der rückläufigen Nachfrage und der sich wieder normalen Werten nähernden Verfügbarkeit der US-Produktions-Kapazitäten. Auf der andern Seite drücken die OPEC und seit gestern auch Saudi Arabien, Venezuela und Iran mit aller Kraft den Ölpreis nach oben, um die enormen Einnahmeströme der vergangenen Monate erhalten zu können. Zusätzlich zur bereits beschlossenen Anpassung der OPEC-Fördermengen will Riad seine Produktion herunterfahren. Das war der Auslöser für den mächtigen gestrigen Ölpreis-Sprung. Weiterhin ‚speziell’ ist die Liefer-Situation in der Schweiz. Sie sollten mit etwa vier Wochen Lieferzeit rechnen und entsprechend frühzeitig Heizöl bestellen, wenn Sie demnächst Heizöl brauchen. Der tiefe Befüllgrad der Schweizer Heizöl-Tanks, kombiniert mit dem sehenswerten Preissturz der letzten Wochen und dem Beginn der Heizperiode führten zu einer regelrechten Heizöl-Bestell-Flut. Diese ist noch nicht abgebaut und führt weiterhin zu Verzögerungen in der Logistik.













