(openPR) Zwei Faktoren beeinflussen in den letzten 24 Stunden die Ölpreis-Bildung: der rasant auf CHF 1.18 ansteigende Dollar und der sich erneut ausbreitende Konjunktur-Pessimismus. Zumindest der teurere Dollar erstaunt vor dem Hintergrund der aggressiven Zins- und Geldmengen-Politik der US-Regierung mit den sich zusätzlich auftürmenden teuren Rettungspaketen für die taumelnde Finanzindustrie. Der wirtschaftliche Pessimismus wird genährt von grottenschlechten Verkaufszahlen der amerikanischen Autoindustrie. Teilweise brechen die Neuwagenverkäufe um 45% weg – ein schlimmes Signal für die Wirtschaft. Entsprechend reagiert der Ölpreis auf die sich abzeichnende, sinkende Nachfrage. Im Moment ist die Gelegenheit, den Heizöl-Vorrat zu moderateren Preisen zu ergänzen, also unverändert günstig. Besonders attraktiv scheinen uns momentan sog. ‚Termingeschäfte’ auf Frühling 2009. Damit sichern Sie sich zum heute fixierten Preis eine Lieferposition auf die Frühlingsmonate. Desolat ist aber weiterhin die Liefer-Situation in der Schweiz für sofortige Heizöl-Bestellungen. Sie sollten vorsichtigerweise mit über vier Wochen Lieferzeit rechnen und entsprechend frühzeitig Heizöl bestellen, wenn Sie demnächst welches brauchen. Der tiefe Befüllgrad der Schweizer Heizöltanks, kombiniert mit dem Preissturz der letzten Wochen und dem Beginn der Heizperiode führen seit drei Monaten zu einer bisher nicht für möglich gehaltenen Bestell-Flut. Diese ist noch nicht abgebaut und führt zu erheblichen Verzögerungen in der Logistik.













