(openPR) In einer wilden Fahrt mit grossen Ausschlägen rauscht der Ölpreis zum Wochenende und heute Morgen von 60 auf 65 USD und steigt damit im Vergleich zu den Vortagen deutlich an. Der Dollar selber klettert auf über CHF 1.15 – damit wird Heizöl in der Schweiz gegenüber der letzten Woche wieder spürbar teurer. Die weitere Ölpreis-Entwicklung wird vom Gang der Weltwirtschaft abhängen. Greifen die verschiedenen, milliardenschweren Rettungspakete der Regierungen der westlichen Welt sowie die aggressive Geldmengen- und Zinspolitik der Notenbanken, müsste eine tiefe Rezession abgedämpft werden können. Damit wäre mittelfristig wieder mit steigenden Ölpreisen zu rechnen. Greift dagegen der wirtschaftliche Pessimismus weiter rasant um sich wie im letzten Vierteljahr, wird die Ölnachfrage nachgeben – tiefere Ölpreise wären trotz der Bemühungen der OPEC, die Fördermenge der sinkenden Nachfrage anzupassen, die Folge. Im Moment ist die Gelegenheit, den Heizöl-Vorrat zu moderateren Preisen zu ergänzen, weiterhin günstig. Besonders attraktiv scheinen uns momentan sog. ‚Termingeschäfte’ auf Frühling 2009. Damit sichern Sie sich zum heute fixierten Preis eine Lieferposition auf die Frühlingsmonate. Desolat ist dagegen weiterhin die Liefer-Situation in der Schweiz für sofortige Heizöl-Bestellungen. Sie sollten vorsichtigerweise mit über vier Wochen Lieferzeit rechnen. Der tiefe Befüllgrad der Schweizer Heizöltanks, kombiniert mit dem Preissturz der letzten Wochen und dem Beginn der Heizperiode führen seit drei Monaten zu einer bisher nicht für möglich gehaltenen Bestell-Flut. Diese ist noch nicht abgebaut und führt zu erheblichen Verzögerungen in der Logistik.

























