(openPR) An den Rohwarenbörsen fällt der Ölpreis nach einem rasanten Anstieg Mitte Woche wieder leicht auf 62.50 USD. Gleichzeitig gewinnt der amerikanische Dollar etwas an Wert und liegt heute wieder auf CHF 1.14. Insgesamt erscheint die Ölpreis-Bildung dieser Woche als Bodenbildung nach einem gewaltigen Absturz während der letzten drei Monate von ursprünglich 148 USD auf den heutigen Wert. Damit bleibt das günstige Einkaufsfenster, dass sich anfangs Woche geöffnet hat, weiterhin erhalten. Die weitere Ölpreis-Entwicklung hängt zum grössten Teil von der Entwicklung der Weltwirtschaft ab. Mit aggressiver Geldmengen- und Zins-Politik versuchen die Notenbanken, den Absturz der Wirtschaft in eine tiefe Rezession zu vermeiden. In Japan liegt der Leitzins seit heute z.B. wieder auf 0.3%. Gleichzeitig wird die OPEC mit Förderkürzungen versuchen, das Angebot der Nachfrage nach unten anzupassen. Ein tieferer Ölpreis als heute birgt einige Gefahren in sich. Nötige Investitionen in (teure) neue Förderprojekte könnten nicht finanziert werden, in einigen Jahren würde der entstehende Engpass die Ölpreis wieder in enorme Höhen treiben. So gesehen, können wir jetzt den Einkauf einer ergänzenden Heizöl-Menge empfehlen, vor allem im Rahmen eines interessanten Termin-Geschäftes auf Frühling 09. Damit sichern Sie sich zum heutigen Preis eine Lieferverpflichtung in sechs Monaten. Wenn das Heizöl bei Ihnen heute jedoch knapp ist, müssen Sie aufgrund der angespannten Liefer-Situation in der Schweiz mit unangenehm langen Lieferfristen von ca. einem Monat rechnen. Der Heizöl-Handel und die –Logistik haben den Bestellungs-Tsunami der letzten drei Monate noch nicht verarbeitet.

























