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Mittelständische Zeitarbeitsunternehmen begrüßen Absage der Kanzlerin an Mindestlohn

22.07.200809:24 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) (Berlin, 22.07.2008) Zu der klaren Absage von Bundeskanzlerin Angela Merkel an einen Mindestlohn für die Zeitarbeitsbranche erklärte der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Mittelständischer Personaldienstleister (AMP), Thomas Hetz, am 22. Juli 2008 in Berlin:

"Die kleinen und mittelständischen Zeitarbeitunternehmer und -unternehmerinnen begrüßen es, dass die Bundeskanzlerin in dieser Deutlichkeit der Einführung von Mindestlöhnen für unsere Branche eine Absage erteilt hat. Frau Merkel hat es auf den Punkt gebracht: In der Zeitarbeit arbeiten mehr als 95% der Unternehmen mit Tarifverträgen, da braucht es nun wirklich keinen Mindestlohn über das Arbeitnehmer-Entsendegesetz."

Bundeskanzlerin Merkel hatte am Wochenende sowohl auf dem Parteitag der CSU als auch im Interview mit der ARD erklärt, dass die Zeitarbeit nicht im Arbeitnehmer-Entsendegesetz aufgenommen werde. Begründet hatte sie das mit dem drohenden Verlust von Arbeitsplätzen und der hohen Tarifbindung in der Branche.

Ähnlich hatte sich auch der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, geäußert. Der Bild-Zeitung sagte der Politiker, dass es nicht sein könne, dass große Unternehmen der Zeitarbeit mit einem Mindestlohntarifvertrag die kleine und mittelständische Konkurrenz vom Markt dränge. Dazu Thomas Hetz: "Herr Kauder hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Mit der Einschränkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit bis Mai 2011 gibt es nämlich gar keinen Grund mehr, in der Zeitarbeit einen Mindestlohn einzuführen. Aber das Beispiel des Mindestlohns für Briefdienste hatte ja schon gezeigt, dass sich mit diesem Instrument die Konkurrenz ganz einfach aus dem Weg schaffen lässt. Ähnliches würde in der Zeitarbeit drohen, in der von 8.137 am Markt aktiven Unternehmen etwa 8.110 Mittelständler sind."

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