(openPR) Am 20. März 2008 gab der Präsident der Republik Belarus Alexander Lukaschenko ein Interview für die österreichische Presseagentur APA. Der Staatschef betonte u.a., er wünsche sich bessere Beziehungen zwischen Belarus und der Europäischen Union. „Wir akzeptieren gar nicht, wenn die EU nach der Pfeife der USA zu tanzen beginnt. Es gefällt uns nicht, wenn europäische Politiker sich zuerst als unabhängig positionieren, dann aber, als es zu ernsthaften Fragen kommt, sich ins Kielwasser der amerikanischen Politik einrichten“, – so Alexander Lukaschenko.
In diesem Zusammenhang wurde unterstrichen, dass eine massive Druckerhöhung des Westens auf Belarus noch stärkere Annäherung des Landes an Russland verursachen werde.
Auf die Beziehungen zwischen Russland, den USA und der EU angesprochen, hob das belarussische Staatsoberhaupt hervor, Russland wahre seine Interessen und verwende dabei die ihm zur Verfügung stehenden Hebel.
Auf die demokratischen Werte in Belarus eingehend, betonte der Staatspräsident, dass diese auf einem Niveau seien, das keinem anderen europäischen Land nachstünde.
Wie der präsidiale Pressedienst mitteilte, gehörten auch bilaterale Beziehungen zwischen Belarus und Österreich, Entwicklung der erneuerbaren Energien in Belarus sowie der bevorstehende Bau des Kernkraftwerkes im Land zu weiteren Themen des Interviews.

