(openPR) Botschaft der Republik Belarus in der Bundesrepublik Deutschland
Pressemitteilung № 13
Berlin, den 11. Februar 2005
Die „orangefarbige Revolution“ in Belarus sei unwahrscheinlich
Der Staatssekretär des Unionsstaates Belarus und Russland Pawel Borodin erklärte in einem Interview in der russischen Zeitschrift „Itogi“ vom 8.Februar 2005, dass die „orangefarbige Revolution“ in Belarus unwahrscheinlich sei.
Ihre Anhänger hätten nicht die geringsten Chancen in Belarus, dessen Union mit Russland nur erstarken werde, – bekräftigte der Politiker.
Ihm zufolge, zu einer Revolution käme es dann, wenn die Menschen „keine Mittel zum Überleben haben“. In Belarus aber hätten alle Arbeitsplatz und fühlten sich gefragt, – führte P.Borodin aus.
Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der letzten Volksabstimmung in Belarus, hat der Staatssekretär die Aufhebung der Einschränkung der Amtszeit eines gewählten Präsidenten nachdrücklich unterstützt. Die überwiegende Mehrheit stimme für Lukaschenko, folglich brauche ihn sein Volk, – sagte P.Borodin.
Der Staatssekretär des Unionstaates hob auch hervor, dass es in den belarussisch-russischen Beziehungen die Wirtschaft im Vordergrund stehe. Nach seinen Informationen, betrug der Handelsumsatz zwischen Belarus und Russland im vergangenen Jahr 17 Mrd. USD.
P.Borodin plädierte dafür, dass die Struktur des Unionsstaates und die Kompetenzen seiner Machtorgane exakt festgelegt würden. Dazu sollten vom Volk gewählter Präsident, sowie Parlament, Regierung und Gerichtssystem gehören.
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