(openPR) Junge Liberale kritisieren Forderung der Jungsozialisten: Mindestlohn vernichtet Arbeitsplätze
Die Jungen Liberalen im Rhein-Kreis Neuss kritisieren die Forderung der Jungsozialisten nach einem Mindestlohn. Dieser zerstört Arbeitsplätze anstatt neue zu schaffen.
Liegt er einerseits unter dem Lohn, den der Arbeitgeber bereit ist zu zahlen, so entfaltet er keine Wirkung, da der Arbeitgeber freiwillig mehr zahlt als gesetzlich vorgeschrieben ist.
Liegt der gesetzliche Mindestlohn jedoch über dem Lohn, den der Arbeitgeber bereit ist zu zahlen, so sieht sich dieser gezwungen, Arbeitnehmer zu entlassen.
„Die Rechnung ist ganz einfach“, so der Kreisvorsitzende Markus Schumacher. „Hat ein Arbeitgeber beispielsweise bisher 7 Personen für einen Stundenlohn in Höhe von 5 Euro pro Person beschäftigt, so würde ein gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 7 Euro beispielsweise bedeuten, dass er für den gleichen Betrag nur noch 5 Personen beschäftigen kann. Folglich wird er 2 seiner Mitarbeiter entlassen.“
Dies bewirkt, dass diejenigen, die weiterhin beschäftigt sind, den Mindestlohn beziehen, während andere Arbeitnehmer diese Lohnerhöhung mit ihrer Entlassung bezahlen. Zudem wird arbeitslosen Personen der Zugang zum Arbeitsmarkt verwährt.
Jemand, der momentan arbeitslos ist, wäre sicherlich bereit, für weniger Lohn zu arbeiten, da er dankbar wäre, eine Aufgabe im seinem Alltag zu haben, denn ein Arbeitsplatz ist mehr als nur die Tätigkeit zur Generierung des Einkommens. Wir brauchen einen flexibleren Arbeitsmarkt. Ein starrer Mindestlohn verhindert jedoch diesen. Eine kleine Minderheit kommt in den Genuss des Mindestlohns, während dieser anderen den Arbeitplatz kostet und Arbeitslosen die Chance auf Arbeit genommen wird. Eine solche Privilegierung einiger weniger ist aus Sicht der Jungen Liberalen zutiefst unsozial. „Die Debatte um den Mindestlohn ist eine Scheindebatte. ‚Alle sollen mehr haben’ ist eine schöne Forderung die jedoch nicht finanziert werden kann Die Illusion nach der Verteilungsgerechtigkeit der Sozialisten kommt mit dieser Forderung erneut zum Ausdruck. Sie vernichtet Arbeitsplätze anstatt neue zu fördern. So sind die Gesetze der Ökonomie. Diesen kann man sich stellen oder nicht. Liberale analysieren die Gesetze der Ökonomie und richten ihr politisches Handeln an diesen aus“ erklärt Schumacher.
Abschließend betont Schumacher: „Uns ist dabei sehr bewusst, dass die Ökonomie keine soziale Gerechtigkeitsfeder für die bereithält, die nicht aus eigener Kraft am Arbeitsmarkt partizipieren können. Für die Hilfsbedürftigen muss und wird die Solidargemeinschaft immer aufkommen müssen.“
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