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Sozialticker - Mindestlohn aus Sicht des Wählers

27.07.200610:59 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Sozialticker - Mindestlohn aus Sicht des Wählers
Der Sozialticker - kritisch fordernd und unabhängig
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(openPR) Die Debatte um den Mindestlohn sollte auch aus Sicht des Wählers betrachtet werden. Immer wieder streiten sich die Volksvertreter, welche Gründe für und gegen den Mindestlohn sprechen. Hat aber nur einer sich mal gefragt, wie ein normaler Wähler und Bürger dieses Landes den Mindestlohn sieht? Oft wird auch gerne Mindestlohn mit Mindestentlohnung verwechselt. Hier, für alle, der kleine aber feine Unterschied:

Mindestlohn = der Betrag, den ein Arbeitnehmer erhält , wenn er von einem Arbeitgeber eingestellt wird. Ob 20 oder 40 Stunden die Woche, egal der Mindestlohn ist unabhängig von der Anzahl der geleisteten Stunden darf aber 40 h die Woche nicht überschreiten.

Mindestentlohnung = der Betrag, den ein Arbeitnehmer mind. die Stunde erhält.

Was der Bürger in diesem Land sich wünscht ist der Mindestlohn. Damit würden alle Mini - Midi und geringbezahlten Jobs z.B. Frisörhandwerk endlich ordentlich entlohnt werden.

Die Vorteile ( nur eine kleine Auswahl):

1. Mit Einführung des Mindestlohns könnten Milliarden im Bereich Hartz IV eingespart werden, denn ein begleitendes Hartz IV, so wie früher die begleitende Sozialhilfe - hier hat das Kind nur einen anderen Namen bekommen, aber die Leistung an sich hat sich seit Jahrzehnten nicht verändert, könnten auf ein Minimum zurückgeführt werden, denn der Mindestlohn liegt oberhalb von Hartz IV Leistungen.

2. Mit Einführung des Mindestlohns entstehen Millionen von sozialabgabenpflichtigen Arbeitsplätzen. Milliarden Euros fließen in die Kassen der Sozial- und Gesundheitssysteme.

3. Mit Einführung des Mindestlohns entfällt das Lohndumping. Arbeitsleistung steht im Verhältnis zur Entlohnung. Das schafft zufriedene Arbeitnehmer und Produktionssteigerungen, wodurch neue Märkte erschlossen und neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Alleine diese kleine Auswahl zeigt, dass derjenige der sich gegen einen Mindestlohn in Deutschland ausspricht und Mindestlohn ist in unseren Nachbarländern schon lange praktizierte Realität, ein Befürworter für Lohndumping, Kostensteigerung bei Hartz IV und Abbau von Arbeitsplätzen ist.

Die Einführung eines Mindestlohns, muss das Ziel der großen Koalition sein. Ein Mindestlohn der sich weder am Geschlecht, der zu vollrichtenden Tätigkeit, der Staatsangehörigkeit oder sonstiger Kriterien richten sollte.

Ein Mindestlohn sollte für alle Erwerbstätigen in diesem Land machbar sein.

Weitere Informationen, Details und Tipps auf: sozialticker.com

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