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Der Sozialticker zu: Sittenwidriger Lohn Herr Minister?

14.09.200612:22 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Der Sozialticker zu: Sittenwidriger Lohn Herr Minister?
Der Sozialticker - kritisch fordernd unabhängig
Der Sozialticker - kritisch fordernd unabhängig

(openPR) Im Kampf gegen Dumpinglöhne haben sich SPD und Gewerkschaften auf ein Konzept für Mindestlöhne verständigt. Ein Zwei-Stufen-Plan sieht vor, dass zunächst die Tarifparteien einer Branche am Zuge sind und Mindestlöhne vereinbaren sollen. Gelingt dies nicht oder wird ein bestimmtes Niveau unterschritten, soll in einem zweiten Schritt "ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn eingeführt" werden. Der Sozialticker regt dazu an, diesmal nicht wieder Unterschiede zwischen Ost und West zu machen und einem gesamtdeutschen Standart zu folgen, es sei denn - Gewerkschaften und Politik möchten den Fetisch der 2 oder 3 Klassengesellschaft weiterhin verfolgen bzw. Menschengruppen öffentlich der Welt vorführen. Sicherlich wird das Motto wieder lauten:

Zum Leben zu wenig - zum Sterben zu viel

die Höhe bestimmt haben. Das Konzept soll am Montag beim Treffen des Gewerkschaftsrates in Frankfurt am Main beschlossen werden. Dem Vernehmen nach haben Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) und SPD-Chef Kurt Beck das Mindestlohnkonzept zur Kenntnis genommen, ihm aber nicht ausdrücklich zugestimmt.

Müntefering zeigte sich dennoch entschlossen, in allen Branchen Mindestlöhne durchzusetzen, notfalls auf gesetzlicher Basis. Als Maßstab für Mindestlöhne bezeichnete er die Leistungen für Hartz-IV-Empfänger. "Ein Vollzeit-Arbeiter sollte mehr verdienen als ein allein stehender Arbeitsloser ohne Kinder, der Arbeitslosengeld II bekommt." Er müsse einen Stundenlohn von etwa sechs Euro bekommen, um sein Existenzminimum zu verdienen. Dies sei die untere Grenze. An einigen Stellen seien die Löhne inzwischen aber "sittenwidrig".

Sittenwidrig Herr Minister? Diese Sittenwidrigkeit entstand doch erst durch den staatlich verordnetem Frondienst und dem subvensionierten Arbeitsplatzabbau und da spricht ein Arbeitsminister von - s i t t e n w i d r i g? Bei Entschädigungen von knapp 0,90 Euro je Stunde findet es diese Regierung wohl als noch zu viel, womit sich ein Hilfebedürftiger nicht einmal die Grundnahrungsmittel leisten könnte - und da redet man nun von sittenwidrig?

Wie inkompetent dieses wichtige Hauptthema nicht nur von der Regierung angegangen wird, zeigen die verschiedenen Ansichten .... Details: http://www.sozialticker.com/sittenwidriger-lohn-herr-minister.html

Weitere Informationen, Tipps und aktuelle Urteile auf: http://www.sozialticker.com

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