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„Mindestlohn macht dann Sinn, wenn er differenziert und geschützt wird“

17.12.200712:21 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Studie des Deutschen Instituts für kleine und mittlere Unternehmen (DIKMU) im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) legt einen Mittelweg zwischen den Extrempositionen der festgefahrenen Diskussion nahe

Das Thema Mindestlohn wird heiß und kontrovers diskutiert. Die neue Studie von FES und DIKMU eröffnet nun eine bislang unbeachtete Perspektive. Statt volkswirtschaftlicher Zahlenschlachten, die mehr politisch geprägt sind, schaut die Studie in den betriebswirtschaftlichen Alltag der Unternehmen. Das ist eine neue Sicht der Dinge, die neue differenzierte Erkenntnisse liefert:

· Mindestlohn hat nicht die negativen Wirkungen, die anderenorts behauptet werden.
· „Mindestlohn macht Sinn“, aber ein genereller, undifferenzierter Mindestlohn ist Unsinn.
· Die größte Gefahr des Mindestlohns ist nicht seine Höhe, sondern dass er von einzelnen Unternehmen - z. T. illegal - umgangen wird.
· Ein Mindestlohn muss differenziert werden ...
o ... nach den Lebenshaltungskosten: D.h. wenn man von 7,50 Euro ausgeht (bei 100% Lebenshaltungskostenindex), dann ist der Mindestlohn in Thüringen auf dem Land eher 5,80 Euro, in München über 9 Euro. Das ist zudem Wirtschaftsförderung für den Osten und ländliche Gebiete.
o ... nach Vorbildung: Es ist nicht zu verstehen, dass jemand mit 3 Jahren Ausbildung soviel bekommen soll, wie jemand ohne (z.B. Bewachungsgewerbe). Bildung sollte in Deutschland belohnt werden!
· Den richtigen Mindestlohn müssen die Tarifparteien finden, der Staat kann nur Rahmen oder Grenzen vorgeben.
· Mindestlohn hat etwas Gutes für die Unternehmen: Er zwingt die Unternehmen, über Ihre anderen Kosten nachzudenken und wirtschaftlicher zu arbeiten, er regt an, nach mehr Effizienz und Kostensenkung im Unternehmen zu streben ohne sogleich bei den Löhnen anzusetzen.

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