(openPR) Die Mitglieder der Partei der Humanisten aus Rheinland-Pfalz trafen sich am 16. Januar im Bürgerhaus in Mainz-Finthen zum ordentlichen Parteitag 2022. Unter strengen Hygieneauflagen und der 2G+ Regel aufgrund der Covid19-Pandemie fanden die Wahl des neuen Vorstands und die Wahl der Delegierten für Bundesparteitage statt.
Der scheidende Vorsitzende Holger Schlenger eröffnete die Sitzung. In seinem Tätigkeitsbericht ließ er die letzten 16 Monate Revue passieren. Die Zeit war geprägt von der intensiven Arbeit, die die Bundestagswahl mit sich gebracht hat. Zunächst das Sammeln von Unterstützerunterschriften unter erschwerten Pandemie-Bedingungen und dann der Wahlkampf mit Interviews, Aufhängen von Plakaten, Wahlkampfstände und der Wahlwerbung im Internet. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für die geleistete Arbeit. Er gab an, nicht mehr zu kandidieren, da er nach 4 Jahren Vorstandsarbeit mal eine Pause brauche und neue Leute sicher auch neue Ideen mitbringen werden.
In der anschließenden Wahl wurde Tristan Marsell, Auszubildender zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, zum Landesvorsitzenden gewählt. Als Schatzmeisterin wurde die Realschullehrerin Christiane Zöllner und zum stellvertretenden Vorsitzenden der pensionierte Polizeibeamte Uwe Krämer wiedergewählt.
Den erweiterten Vorstand komplettieren Artem Belikov, Johannes Adelmann, Joel Moyal und Maximilian Schnee.
Tristan Marsell dankte in seiner Antrittsrede seinem Vorgänger für die sehr gute Arbeit. Immerhin sei die Mitgliederzahl seit Landesverbandsgründung 2018 von 31 auf 95 verdreifacht worden. An diesem Trend will Marsell weiterarbeiten und vor allem neue Mitglieder motivieren, an der Weiterentwicklung des Landesverbands mitzuwirken.
In der anschließenden Wahlversammlung wurden 13 Delegierte für einen möglichen Delegierten-Bundsparteitag gewählt. Da die Mitgliederzahl in Deutschland die Marke von 2000 überschritten hat, kann der Bundesvorstand Bundesparteitage als Delegierten-Parteitag einberufen.
Die Humanisten sehen sich als außerparlamentarische Opposition, die mit faktenbasierter Politik den Populismus bekämpfen will.
An der Umsetzung der politischen Themenschwerpunkte, Bekämpfung des Klimawandels, Forderung nach einem vereinten Europa, konsequente Trennung von Kirche und Staat sowie der Stärkung von Forschung, Wissenschaft und Bildung wollen sie die Ampel-Regierungen im Land wie im Bund messen.










