(openPR) Die Forderung des Landesvorsitzenden der Bayernpartei, Andreas Settele, die Heimatkunde als Unterrichtsfach wieder einzuführen (unter http://landesverband.bayernpartei.org/?p=64 zu finden), findet auch bei der Münchner BP Unterstützung. Der Bezirksvorsitzende Thomas Hummel und die schulpolitische Sprecherin Sri Fackler verwiesen auf die Wichtigkeit fundierter Kenntnisse über die eigene Region.
Es sei nicht einzusehen, warum Gymnasiasten beispielsweise sämtliche Bundesstaaten der USA auswendig lernen müßten, andererseits aber die bayerischen Regierungsbezirke oder die Münchner Stadtteile keine Erwähnung fänden. Wer unter anderem auch am politischen Leben der Stadt teilhaben und sich über spezielle Themen informieren wolle, müsse auch deren Geographie und Geschichte kennen. "Drastisch gesagt: Der Regionalteil der Zeitung ist doch völlig uninteressant für Bürger, die wenig Ahnung davon haben, was das Hasenbergl, Bogenhausen oder Hadern ist."
"Uns geht es keinesfalls darum, den Horizont der Schüler ausschließlich auf das Heimische zu verengen. Aber wenn man immer nur vom anderen Ende der Welt hört, gerät die eigene Identität völlig ins Hintertreffen", so Thomas Hummel. "Gerade für Kinder ausländischer Herkunft ist die Stadt München, in der sie aufgewachsen sind und soziale Bindungen haben, viel mehr Heimat als die Bundesrepublik insgesamt."
Frau Fackler betonte aber auch den praktischen Nutzen der Heimatkunde. Im Vordergrund stehe keine "romantisch-verklärende Heimattümelei"; aber es sei eine Frage der Allgemeinbildung, wenn man wisse, daß "Bayern mehr Könige als nur Ludwig II. und mehr Ministerpräsidenten als Edmund Stoiber und Franz Josef Strauß hatte".
Viele Themen, die zum allgemeinen Wissenskanon gehörten, aber keinem der klassischen Schulfächer zuzuordnen seien, könnte im Heimatkundeunterricht hervorragend plaziert werden.
Bayernpartei
Bezirksverband München
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Tel: 089/6518051
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Thomas Christian Hummel
Bezirksvorsitzender
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