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PR-Trends 2027: Die 10 wichtigsten Entwicklungen – und wie KMU sie konkret nutzen

Public Relations verändern sich 2027 so stark wie lange nicht. Immer mehr Menschen bekommen Antworten direkt von KI-Assistenten, statt Websites zu besuchen. Das Vertrauen in Medien sinkt, Desinformation nimmt zu, und neue EU-Regeln zu KI-Kennzeichnung und Umweltaussagen gelten bereits. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist das keine schlechte Nachricht: Wer glaubwürdig kommuniziert, belegbare Inhalte liefert und von anderen erwähnt wird, kann sich gerade jetzt sichtbar positionieren. Dieser Artikel ordnet die zehn wichtigsten PR-Trends 2027 auf Basis aktueller Studien ein und zeigt Ihnen, wie Sie sie konkret nutzen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • KI-Antworten werden zum ersten Kontaktpunkt: Wer in ChatGPT, Google AI Mode und Co. als Quelle genannt wird, gewinnt Sichtbarkeit – Klicks aus der klassischen Suche gehen zurück.
  • Erwähnungen schlagen Backlinks: Markennennungen in Medien, auf Portalen und auf YouTube hängen deutlich stärker mit KI-Sichtbarkeit zusammen als Links.
  • Vertrauen wird knapp: Belegbare Fakten, klare Absender und glaubwürdige Personen entscheiden, ob Botschaften ankommen.
  • Neue Pflichten: KI-Transparenzregeln (seit August 2026) und strengere Regeln für Umweltaussagen (seit September 2026) verändern die PR-Praxis.
  • Video, Mitarbeitende und eigene Daten werden zu den wichtigsten Hebeln – gemessen wird künftig an Wirkung statt an Reichweite.

Drei Entwicklungen prägen die Kommunikation im kommenden Jahr. Erstens verschiebt

PR-Trends 2027
PR-Trends 2027
ich die Informationssuche: Laut dem Digital News Report 2026 des Reuters Institute nutzen weltweit bereits 10 Prozent der Menschen KI-Chatbots wöchentlich für Nachrichten, bei den unter 35-Jährigen sind es 16 Prozent. Zweitens schwindet Vertrauen: Nur noch 37 Prozent vertrauen Nachrichten überwiegend – der niedrigste Wert seit Beginn der Messung. Drittens zieht die Regulierung an: Seit 2026 gelten EU-Regeln für KI-generierte Inhalte und für Werbung mit Umweltaussagen.

Für Ihre PR bedeutet das: Reichweite allein reicht nicht mehr. Entscheidend ist, ob Ihre Inhalte gefunden, zitiert und geglaubt werden – von Journalisten, von Kunden und zunehmend auch von KI-Systemen.

 

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1. KI-Antworten werden zum ersten Kontaktpunkt

Von der Trefferliste zur fertigen Antwort

Suchmaschinen liefern immer häufiger fertige Antworten statt Links. Eine Auswertung des Pew Research Center für die USA zeigt: Erscheint eine KI-Zusammenfassung, klicken Nutzer nur noch in 8 Prozent der Fälle auf ein Suchergebnis – ohne KI-Zusammenfassung sind es 15 Prozent. Die Links innerhalb der KI-Antwort selbst werden sogar nur in 1 Prozent der Fälle angeklickt. Nachrichtenverlage rechnen laut Reuters Institute damit, dass ihr Suchtraffic in den nächsten drei Jahren um 43 Prozent sinkt. Seit Google den KI-Modus auch in Deutschland anbietet, dürfte sich diese Entwicklung hierzulande ebenfalls verstärken.

Was das für Ihre PR bedeutet

Das Ziel verschiebt sich vom Klick zur Nennung: Ihr Unternehmen sollte in der Antwort vorkommen – als Quelle, als Beispiel oder als Empfehlung. Das gelingt mit Inhalten, die eine Frage klar beantworten, Fakten belegen und eindeutig einem Absender zugeordnet werden können. Generative Engine Optimization (GEO) ist damit keine reine SEO-Aufgabe mehr, sondern Kernaufgabe der PR.

2. Erwähnungen werden zur wichtigsten Währung für KI-Sichtbarkeit

Earned Media und KI-Sichtbarkeit
Earned Media und KI-Sichtbarkeit
Welche Marken nennen KI-Assistenten? Eine Analyse von Ahrefs mit 75.000 Marken zeigt: Am stärksten hängt die Sichtbarkeit in ChatGPT, Google AI Mode und AI Overviews mit Erwähnungen auf YouTube (Korrelation rund 0,74) und mit Markennennungen im Web (rund 0,66 bis 0,71) zusammen. Klassische Backlinks und die reine Menge an Inhalten spielen dagegen kaum eine Rolle.

Was das für Ihre PR bedeutet

Earned Media – also Berichte, Zitate und Nennungen durch Dritte – gewinnen massiv an Wert. Jede Erwähnung in einem Fachmedium, einem Branchenportal oder einer veröffentlichten Pressemitteilung ist ein Signal, das KI-Systeme aufgreifen können. Für KMU heißt das: regelmäßig relevante Neuigkeiten veröffentlichen, als Expertin oder Experte für Zitate zur Verfügung stehen und Themen so aufbereiten, dass andere sie gern aufgreifen.

3. Vertrauen wird zur knappsten Ressource

Weniger Vertrauen, mehr Abschottung

Das Vertrauen in Nachrichten ist laut Reuters Institute in 29 von 48 untersuchten Märkten gesunken, in Deutschland um 5 Prozentpunkte. Gleichzeitig ziehen sich Menschen in ihre eigene Informationswelt zurück: Laut Edelman Trust Barometer 2026 sind 70 Prozent weltweit nicht oder nur zögerlich bereit, Menschen mit anderen Werten oder Informationsquellen zu vertrauen – in Deutschland sogar 81 Prozent.

Was das für Ihre PR bedeutet

Glaubwürdigkeit entsteht durch Belege, nicht durch Behauptungen. Nennen Sie Zahlen mit Quelle, zeigen Sie konkrete Ergebnisse und benennen Sie verantwortliche Personen. Vermeiden Sie Superlative, die Sie nicht belegen können. Und achten Sie auf Konsistenz: Was Sie in der Pressemitteilung sagen, muss auf der Website, in Social Media und im Kundenkontakt genauso stimmen.

openPR-Tipp: Wie Sie Ihren Ruf systematisch aufbauen und schützen, lesen Sie im Ratgeber Reputationsmanagement.

4. KI-Transparenz wird Pflicht – und zum Vertrauensfaktor

Die neuen EU-Transparenzpflichten für KI

Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten nach Artikel 50 der EU-KI-Verordnung (AI Act). Für die PR sind vor allem zwei Punkte relevant: Deepfakes – also täuschend echte KI-Bilder, -Videos oder -Audios von realen Personen, Orten oder Ereignissen – müssen gekennzeichnet werden. Und KI-generierte Texte, die die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse informieren, müssen als solche offengelegt werden – es sei denn, sie wurden von Menschen redaktionell geprüft und jemand trägt die redaktionelle Verantwortung. Für die maschinenlesbare Kennzeichnung durch Anbieter von KI-Systemen, die schon vor August 2026 auf dem Markt waren, gilt eine Übergangsfrist bis zum 2. Dezember 2026.

Was das für Ihre PR bedeutet

Legen Sie fest, wofür Sie KI in der Kommunikation einsetzen, wer Texte vor der Veröffentlichung prüft und wann gekennzeichnet wird. Die menschliche Endredaktion ist dabei nicht nur rechtlich sinnvoll, sondern auch ein Qualitätsmerkmal. Transparenz im Umgang mit KI wird 2027 zu einem Teil Ihrer Glaubwürdigkeit.

openPR-Tipp: Wie Sie KI beim Schreiben sinnvoll einsetzen, ohne an Qualität zu verlieren, zeigt unser Ratgeber Pressemitteilung mit KI schreiben.

 

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5. Desinformation macht Krisenvorsorge zur Pflichtaufgabe

Falschinformationen verbreiten sich schneller als Richtigstellungen

Im Global Risks Report 2026 des Weltwirtschaftsforums stehen Fehl- und Desinformation auf Platz 2 der größten globalen Risiken für die kommenden zwei Jahre. Laut Reuters Institute sind 62 Prozent der Menschen besorgt, ob sie im Netz Echtes von Falschem unterscheiden können. KI macht es leicht, gefälschte Zitate, Bilder oder Videos zu erzeugen – auch über Unternehmen und ihre Führungskräfte.

Was das für Ihre PR bedeutet

Krisenkommunikation beginnt vor der Krise. Beobachten Sie, was über Ihr Unternehmen veröffentlicht wird, legen Sie Zuständigkeiten fest und bereiten Sie Kernbotschaften vor. Wichtig ist außerdem eine verlässliche eigene Quelle: Ein gepflegter Pressebereich und veröffentlichte Pressemitteilungen dienen Medien – und KI-Systemen – als Referenz, wenn falsche Behauptungen kursieren.

6. Nachhaltigkeitskommunikation braucht Nachweise

Neue Regeln gegen Greenwashing

Seit dem 27. September 2026 gelten in Deutschland strengere Regeln für Werbung mit Umweltaussagen. Mit der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel (EmpCo) im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sind unter anderem allgemeine Umweltaussagen wie „umweltfreundlich“ ohne Nachweis einer anerkannten hervorragenden Umweltleistung unzulässig. Aussagen wie „klimaneutral“, die auf der Kompensation von Emissionen beruhen, sind verboten, ebenso Nachhaltigkeitssiegel, die nicht auf einem Zertifizierungssystem beruhen oder staatlich festgelegt sind.

Was das für Ihre PR bedeutet

Prüfen Sie Pressemitteilungen, Website-Texte und Social-Media-Beiträge auf pauschale Umweltversprechen. Kommunizieren Sie stattdessen konkret und überprüfbar: Was genau wurde verbessert, um wie viel, und auf welcher Grundlage? Wer Fortschritte ehrlich und mit Zahlen darstellt, gewinnt Glaubwürdigkeit – gerade weil viele andere jetzt vorsichtiger werden.

openPR-Tipp: Worauf es bei glaubwürdiger Kommunikation zu Umwelt und Klima ankommt, lesen Sie in unseren Artikeln zu Greenwashing und Nachhaltigkeitskommunikation.

7. Video und Creator prägen, wie Nachrichten ankommen

Soziale Netzwerke und Video überholen Nachrichtenseiten

Erstmals nutzen laut Digital News Report 2026 mehr Menschen soziale Netzwerke und Videoplattformen als Nachrichtenquelle (54 Prozent) als klassische Nachrichtenseiten und -apps. 77 Prozent sehen wöchentlich Nachrichtenvideos online, und 27 Prozent begegnen jede Woche Nachrichten von sogenannten News-Creatorn. Auch Redaktionen reagieren: 76 Prozent der befragten Medienmanager wollen, dass ihre Journalisten 2026 stärker wie Creator auftreten.

Was das für Ihre PR bedeutet

Planen Sie Video von Anfang an mit: kurze Statements Ihrer Fachleute, erklärende Clips zu neuen Produkten oder ein Blick hinter die Kulissen. Solche Inhalte funktionieren auf YouTube, LinkedIn und Instagram – und YouTube-Erwähnungen zählen zu den stärksten Signalen für KI-Sichtbarkeit. Prüfen Sie außerdem, welche Creator und Fachleute in Ihrer Branche Gehör finden, und ob eine Zusammenarbeit passt.

openPR-Tipp: Praktische Tipps für bewegte Bilder finden Sie im Ratgeber PR-Video.

8. Mitarbeitende und Führungskräfte werden zu den glaubwürdigsten Absendern

Erfolgreiche PR durch glaubwürdige Absender
Erfolgreiche PR durch glaubwürdige Absender
Während das Vertrauen in Medien und Institutionen sinkt, bleibt der eigene Arbeitgeber eine Ausnahme: Laut Edelman Trust Barometer 2026 vertrauen 78 Prozent der Beschäftigten ihrem Arbeitgeber – deutlich mehr als „der Wirtschaft“ allgemein (64 Prozent). Dem eigenen CEO vertrauen 66 Prozent.

Was das für Ihre PR bedeutet

Geben Sie Ihrem Unternehmen Gesichter. Fachleute aus Ihrem Team, die über ihre Arbeit sprechen, wirken glaubwürdiger als jede Unternehmensbotschaft. Bauen Sie gezielt Expertinnen und Experten auf, die Medien als Ansprechpartner kennen, und unterstützen Sie Mitarbeitende, die auf LinkedIn oder in Fachforen über ihr Fachgebiet schreiben – mit klaren Leitlinien statt Vorgaben.

openPR-Tipp: Wie Sie Mitarbeitende zu Botschaftern machen, erklärt unser Artikel zu Employee Advocacy.

 

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9. Originalität schlägt KI-Masse: eigene Daten und echte Expertise

Wenn Texte billig werden, wird Substanz wertvoll

KI-Werkzeuge machen es einfach, in kurzer Zeit viele Texte zu produzieren. Das Ergebnis ist eine Flut ähnlicher Inhalte, die weder Redaktionen noch KI-Systeme als Quelle brauchen. Gefragt ist, was es nur bei Ihnen gibt: eigene Zahlen, Erfahrungen aus Projekten, eine klare Einschätzung zu einer Branchenfrage. Auch das Reuters Institute betont, dass verlässliche Informationen, Expertenanalysen und gutes Storytelling mit menschlicher Handschrift für KI schwer zu ersetzen sind.

Was das für Ihre PR bedeutet

Überlegen Sie, welche Daten Sie ohnehin haben: Auswertungen aus Ihrem Kundenservice, eine kleine Umfrage unter Kunden oder Erfahrungswerte aus Projekten. Schon wenige belastbare Zahlen machen aus einer gewöhnlichen Meldung eine Nachricht, die Medien und KI-Systeme zitieren. Ergänzen Sie diese um eine klare Einordnung durch Ihre Fachleute – das ist Thought Leadership, die funktioniert.

openPR-Tipp: Welche Daten für Medien interessant sind, lesen Sie im Ratgeber Daten-PR.

10. Wirkung zählt mehr als Reichweite

Media Monitoring und Erfolgsmessung
Media Monitoring und Erfolgsmessung
Mit den Barcelona Principles 4.0 hat der internationale Verband für Kommunikationsmessung AMEC 2025 seine Standards erneuert. Sie fordern, Wirkung statt bloßer Reichweite zu messen, Werbeäquivalenzwerte (AVE) nicht mehr zu verwenden und alle Kanäle einzubeziehen, in denen sich Zielgruppen informieren – ausdrücklich auch die KI-Suche.

Was das für Ihre PR bedeutet

Legen Sie Ziele fest, die zu Ihren Unternehmenszielen passen, zum Beispiel mehr qualifizierte Anfragen, mehr Bewerbungen oder eine stärkere Position in einem Fachthema. Messen Sie dann regelmäßig: Wo wurden Sie erwähnt? In welchem Zusammenhang? Werden Sie in KI-Antworten zu Ihren Kernthemen genannt? So sehen Sie, was wirkt – und können Ihr Budget gezielt einsetzen.

 

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KI-Sichtbarkeit

☐ Die wichtigsten Fragen Ihrer Zielgruppe sind auf Ihrer Website klar beantwortet
☐ Sie prüfen regelmäßig, ob und wie KI-Assistenten Ihr Unternehmen zu Ihren Kernthemen nennen
☐ Neuigkeiten erscheinen als Pressemitteilung auch auf reichweitenstarken Portalen

Earned Media & Erwähnungen

☐ Es gibt feste Ansprechpartner, die Medien als Expertinnen und Experten zur Verfügung stehen
☐ Sie veröffentlichen regelmäßig Neuigkeiten, nicht nur zu großen Anlässen
☐ Relevante Fachmedien, Portale und Creator Ihrer Branche sind bekannt

Vertrauen & Belege

☐ Zahlen und Aussagen sind belegt, Quellen werden genannt
☐ Botschaften sind auf allen Kanälen einheitlich
☐ Verantwortliche Personen werden sichtbar gemacht

Regeln & Pflichten

☐ Es gibt eine interne Leitlinie zum Einsatz von KI in der Kommunikation
☐ KI-generierte Inhalte werden vor der Veröffentlichung von Menschen geprüft
☐ Umweltaussagen sind konkret, belegbar und ohne pauschale Versprechen

Krisenvorsorge

☐ Zuständigkeiten und Kernbotschaften für Krisen sind vorbereitet
☐ Erwähnungen Ihres Unternehmens werden laufend beobachtet
☐ Ein aktueller Pressebereich dient als verlässliche Quelle

Formate & Absender

☐ Video ist fester Bestandteil Ihrer Planung
☐ Fachleute aus dem Team kommen in Medien und Social Media zu Wort
☐ Eigene Daten oder Erfahrungswerte werden für Meldungen genutzt

Erfolgsmessung

☐ PR-Ziele sind aus den Unternehmenszielen abgeleitet
☐ Sie messen Wirkung (Anfragen, Bewerbungen, Erwähnungen) statt nur Reichweite
☐ Ergebnisse werden regelmäßig ausgewertet und in die Planung übernommen

Die wichtigsten Trends sind die wachsende Rolle von KI-Antworten in der Informationssuche, die steigende Bedeutung von Erwähnungen in Medien und Portalen, sinkendes Vertrauen, neue Pflichten zur KI-Transparenz und zu Umweltaussagen sowie der Wandel hin zu Video, glaubwürdigen Personen und messbarer Wirkung.

Wie verändert KI die Pressearbeit?

KI verändert die Pressearbeit auf zwei Ebenen: Sie hilft beim Recherchieren und Schreiben – und sie entscheidet zunehmend mit, welche Informationen Menschen überhaupt sehen. Pressemitteilungen und Fachbeiträge werden damit auch zu Quellen für KI-Assistenten. Klare, belegte und eindeutig zugeordnete Inhalte haben dabei die besten Chancen.

Muss ich KI-generierte Pressemitteilungen kennzeichnen?

Nach Artikel 50 des AI Act müssen KI-generierte Texte, die über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse informieren, offengelegt werden – außer sie wurden von Menschen redaktionell geprüft und jemand trägt die redaktionelle Verantwortung. Deepfakes müssen immer gekennzeichnet werden. Ob eine Pflicht im Einzelfall besteht, hängt vom Inhalt ab; im Zweifel sollten Sie rechtlichen Rat einholen.

Lohnt sich PR für kleine Unternehmen 2027 überhaupt noch?

Ja – vielleicht mehr denn je. Weil KI-Systeme stark auf Erwähnungen und belegte Inhalte achten, können auch kleine Unternehmen mit regelmäßigen, substanziellen Meldungen sichtbar werden. Entscheidend sind nicht große Budgets, sondern Kontinuität, Relevanz und Glaubwürdigkeit.

Kurz gesagt: 2027 gewinnt, wer zitierfähig ist

PR wird 2027 nicht leiser, sondern anspruchsvoller. Die Aufmerksamkeit verlagert sich zu KI-Antworten, Videoplattformen und glaubwürdigen Personen, und die Regeln für KI und Umweltaussagen sind strenger geworden. Für KMU liegt darin eine große Chance: Wer regelmäßig relevante, belegte Neuigkeiten veröffentlicht, Fachleute sichtbar macht und seine Wirkung misst, wird von Medien, Kunden und KI-Systemen gleichermaßen gefunden. Fangen Sie mit den Punkten der Checkliste an, die für Ihr Unternehmen am schnellsten umsetzbar sind – und bleiben Sie dran.

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