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KI-SEO: So wird Ihr Unternehmen von KI gefunden – und empfohlen

Die digitale Suche verändert sich rasant: Statt bei Google & Co. nach Informationen, Anbietern oder Produkten zu suchen, fragen viele heute direkt KI-Tools wie ChatGPT, Perplexity oder Grok nach Empfehlungen. Diese KI-Systeme greifen nicht einfach nur auf bestimmte Websites zurück – sie analysieren, bewerten und fassen Inhalte aus verschiedensten Quellen zusammen. Wer in KI-Antworten genannt werden will, sollte seine Suchmaschinenoptimierung (SEO) genauer unter die Lupe nehmen – jetzt geht es auch um KI-SEO bzw. Generative Engine Optimization (GEO)!

KI & SEO: Wer nicht gefunden wird, existiert nicht – auch in der KI-Welt

SEO für KI = GEO (KI-Symbolbild)
SEO für KI = GEO (KI-Symbolbild)
Stellen Sie sich vor, ein potenzieller Kunde fragt ChatGPT: „Wer ist der beste Anbieter für IT-Beratung in München?“ 

Oder: „Wo finde ich einen zuverlässigen Handwerksbetrieb für Solaranlagen?“ 

Die Antwort kommt prompt – und nennt konkrete Firmen. Vielleicht zwei, vielleicht drei. Vielleicht auch nur eine.

Ist Ihr Unternehmen dabei?

In der Vergangenheit drehte sich alles um Google & Co.: Wer in den Suchergebnissen oben stand, hatte die besten Chancen auf Aufmerksamkeit, Klicks – und neue Kunden. Sichtbarkeit war eine Frage des Suchamschinenrankings.

 

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Und heute?

Suche mit KI-Tools
Suche mit KI-Tools
Heute fragen Menschen vermehrt nicht mehr Google, sondern künstliche Intelligenzen (KI). ChatGPT, Perplexity, Grok oder Meta AI sind längst mehr als Spielereien. Sie sind digitale Assistenten geworden – sie recherchieren, fassen zusammen, bewerten und empfehlen. Und damit verändern sie die Spielregeln für Marketing und Sichtbarkeit grundlegend.

Denn KI-gestütze Suche funktioniert anders. KI-Suchsysteme präsentieren nicht zehn Links, aus denen man wählen kann. Sie geben eine direkte Antwort. Vielleicht erwähnen sie ein Unternehmen. Vielleicht nicht. 

Denn wenn ein KI-System wie ChatGPT Sie als Antwort auf eine Nutzerfrage nennt, dann ist das weit mehr als ein digitaler Volltreffer. Es ist eine Art Vertrauensvorschuss. Eine implizite Empfehlung.

Was entscheidet also darüber, ob Ihr Unternehmen genannt wird – oder übersehen bleibt?

Genau hier setzt dieser Ratgeber an. Er zeigt Ihnen, worauf es jetzt ankommt, um für die KI sichtbar zu bleiben – und vor allem: Wie Sie konkret dafür sorgen, dass Ihr Unternehmen oder Ihre Inhalte von diesen neuen, mächtigen Systemen erkannt, verstanden, empfohlen oder als Quelle nennant werden.

Klingt nach einer neuen Herausforderung? Aber auch nach einer großen Chance.

GEO vs. SEO: Sichtbarkeit in KI-Tools

Bisher galt: Wer in den klassichen Suchamschinen unter einem bestimmten Keyword ganz oben stand, hatte den ersten Klick fast sicher. Doch mit dem Aufstieg generativer KI-Systeme verändert sich das Spiel: 

Willkommen im Zeitalter der GEO – Generative Engine Optimization!

Von SEO zu GEO: Was ist anders?
Von SEO zu GEO: Was ist anders?
Der Begriff beschreibt eine gezielte Art der Optimierung, bei der es darum geht, Künstliche Intelligenz mit vertrauenswürdigen, präzisen und gut strukturierten Informationen zu versorgen. Denn ChatGPT, Perplexity & Co. liefern keine Trefferlisten – sie geben direkte Antworten. Und nur wer in der Wissensbasis dieser Systeme präsent ist, hat die Chance, genannt zu werden. 

GEO bedeutet also: Inhalte so aufzubereiten, dass sie nicht nur gefunden, sondern auch verstanden und zitiert werden – von einer Maschine, die wie ein Mensch nach Antworten sucht.

Vom Suchergebnis zur Empfehlung

Die klassische Suche bei Google oder Bing lieferte eine Liste mit Links, die auf Webseiten verweisen. Heutzutage integrieren die Suchmaschinen zunehmend KI-generierte Antworten in ihre Suchergebnisse. 

Auch KI-basierte Assistenten wie ChatGPT oder Grok funktionieren völlig anders als klassiche Suchmaschinen: Sie liefern direkt eine Antwort. Und in dieser Antwort wird nur genannt, was für besonders relevant, glaubwürdig und hilfreich gehalten wird.

Hinweis: Die Optimierung für KI-gestützte Systeme bedeutet keineswegs, dass bewährte SEO-Regeln obsolet sind – im Gegenteil: Die Grundlagen der technischen Optimierung, klare Seitenstruktur, sinnvolle Verlinkungen, hochwertige Inhalte waren schon immer und bleiben weiterhin entscheidend. Was sich jedoch verändert, ist der Fokus: Bestimmte Aspekte wie semantische Tiefe, Nutzerintention, Kontextverständnis und quellenübergreifende Sichtbarkeit gewinnen stark an Bedeutung. 

Was bedeutet das konkret für Sie als Unternehmen?

Künstliche Intelligenzen wie ChatGPT durchsuchen nicht einfach nur Websites. Sie analysieren riesige Mengen an Text aus ganz unterschiedlichen Quellen: Presseportale, Online-Magazine, Fachartikel, Bewertungsplattformen, Branchenverzeichnisse, öffentlich zugängliche PDFs, ja sogar Social-Media-Inhalte und Foren können mit einfließen.

Die KI bewertet, wie oft ein Unternehmen erwähnt wird, in welchem Kontext das geschieht, ob es sich um neutrale oder glaubwürdige Quellen handelt – und ob die Inhalte verständlich und eindeutig genug sind, um sie in einer Antwort zu verwenden.

Das heißt: Ihre Website allein entscheidet längst nicht mehr darüber, ob Sie gefunden – oder besser gesagt: empfohlen – werden.

Denn genau das tun moderne KI-Assistenten. Sie liefern keine Liste zur Auswahl, sondern formulieren eine konkrete Empfehlung. Fragen Nutzer zum Beispiel: „Welcher Anbieter hat sich auf digitale Transformation im Mittelstand spezialisiert?“, nennt das System idealerweise ein paar Namen. Und wer dabei ist, hat einen echten Wettbewerbsvorteil – denn der Nutzer klickt nicht mehr zehn Links durch. Er vertraut in der Regel auf die Antwort, die er bekommt.

Wollen Sie in KI-Antworten genannt werden?

Es geht nun darum, in der „Wissenswelt“ der KI sichtbar und präsent zu sein: Mit klaren Inhalten, echter Expertise und Spuren, die über Ihre eigene Website hinausführen.

Übersicht KI & SEO: Was Unternehmen jetzt tun sollten

a) Online-Reputation und Vertrauenssignale stärken

  • Präsenz in vertrauenswürdigen Quellen (z. B. Fachportale, Presseportale, Branchenbücher).
  • Positive Bewertungen auf Plattformen wie Trustpilot, ProvenExpert oder Google Maps.
  • Engagement auf LinkedIn oder anderen sozialen Plattformen – zeigt Aktivität & Relevanz.

b) Inhalte so gestalten, dass KI sie verstehen und nutzen kann

  • Klare, strukturierte Website-Inhalte (z. B. mit FAQs, Leistungsübersicht, Referenzen).
  • Eigene Inhalte mit klarem „Wofür stehen wir?“ und „Wen unterstützen wir?“
  • Semantisch saubere Texte mit verständlichem Sprachstil und wenig Marketing-Blabla.

c) Expertise sichtbar machen

  • Fachartikel, Whitepaper, Pressemitteilungen oder Interviews veröffentlichen (am besten mit Name + Firma).
  • Mitarbeiter auf Plattformen wie LinkedIn oder in Podcasts als Experten positionieren.
  • Authentische Case Studies oder Use Cases teilen – idealerweise mit konkreten Zahlen.

d) Maschinell lesbare Inhalte bereitstellen

  • JSON-LD/Schema-Markup nutzen (strukturierte Daten für Suchmaschinen und KI).
  • Sitemaps aktuell halten.
  • PDF-Downloads mit beschreibenden Texten einführen (KI liest auch PDFs!).

KI-SEO: Sichtbarkeit neu denken

Wenn Sie bislang gedacht haben: „Wir haben doch eine gute Website, das reicht.“ – dann ist jetzt der Zeitpunkt, diese Sichtweise zu überdenken. Denn in der Welt der KI-Suchsysteme braucht es mehr als nur eine gute Onlinepräsenz. Es geht darum, Vertrauen zu schaffen, Expertise zu zeigen – und auffindbar zu sein, wo KI ihre Informationen herholt.

Zeigen Sie, wer Sie sind – klar, glaubwürdig und wiedererkennbar

Künstliche Intelligenzen können heute erstaunlich viel. Aber sie sind keine Hellseher. Sie brauchen klare Signale, um zu verstehen: 

  • Wer sind Sie? 
  • Was bieten Sie an? 
  • Und für wen ist Ihr Angebot relevant?

Deshalb ist es wichtig, dass Ihre Inhalte präzise formuliert sind. Vermeiden Sie schwammige Marketingphrasen – schreiben Sie stattdessen konkret, welche Leistungen Sie anbieten, mit welchen Zielgruppen Sie arbeiten, welche Probleme Sie lösen. Je klarer das Bild, desto eher wird die KI Ihr Unternehmen richtig einordnen – und in passenden Kontexten nennen.

Eine simple Frage kann Ihnen dabei helfen: Würde jemand, der auf Ihre Website stößt, sofort verstehen, was Sie tun – und warum Sie gut darin sind? Wenn nicht: Nachschärfen lohnt sich.

Präsenz schaffen – jenseits der eigenen Website

Die KI zieht ihre Informationen nicht ausschließlich von Ihrer Domain. Sie liest auch Presseartikel, Branchenverzeichnisse, Fachartikel oder Bewertungsplattformen. Je öfter Ihr Unternehmen in unterschiedlichen, aber relevanten Kontexten auftaucht, desto „realer“ und vertrauenswürdiger erscheint es dem System.

Sie können diese Sichtbarkeit aktiv beeinflussen:

  • Indem Sie gezielt Pressemitteilungen veröffentlichen.

  • Indem Sie auf Branchenplattformen vertreten sind, mit gepflegtem Profil und klaren Informationen.

  • Oder indem Sie als Fachexperte positionieren indem Sie Beiträge z.B. auf LinkedIn posten, an Fachdikussionen teilnehmen oder Zitate für Artikel liefern.

 

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Was zählt, ist Wiedererkennbarkeit. Wenn ein Unternehmen immer wieder mit bestimmten Themen, Begriffen oder Kompetenzen in Verbindung gebracht wird, dann bleibt das auch bei der KI nicht unbemerkt.

Vertrauen durch Dritte

Sie sagen, dass Ihr Unternehmen zuverlässig, erfahren und kundenorientiert ist? Schön. Aber wenn andere das sagen, zählt es mehr. 

Bewertungen auf Plattformen wie ProvenExpert, Trustpilot oder auch Google selbst werden ebenfalls von KI-Systemen ausgewertet – nicht nur hinsichtlich der Sternebewertung, sondern auch inhaltlich: Was wird gelobt? Welche Begriffe tauchen immer wieder auf? Ist das glaubwürdig?

Gerade in Branchen, in denen Vertrauen entscheidend ist – wie im Gesundheitswesen, bei Dienstleistungen oder im B2B-Bereich –, können authentische Kundenstimmen einen echten Unterschied machen.

Deshalb: Machen Sie es Ihren zufriedenen Kunden leicht, eine Bewertung zu hinterlassen. Jede einzelne ist ein Baustein für Ihre digitale Glaubwürdigkeit.

Wie Inhalte KI-gerecht gestaltet werden: Verständlich, strukturiert und zitierfähig

Checkliste für GEO
Checkliste für GEO
Sie kennen das sicher: Man liest einen Text und denkt sich – „Das klingt schön, aber was heißt das jetzt konkret?“ Genau so geht es auch einer KI, wenn sie auf vage oder überladene Inhalte trifft. Der Unterschied: Sie überspringt sie einfach.

KI-Systeme bevorzugen Inhalte, die eindeutig, präzise und gut strukturiert sind. Denn am Ende müssen sie daraus Antworten bauen, die nicht nur richtig, sondern auch verständlich sind. Wenn Sie möchten, dass Ihre Inhalte von ChatGPT & Co. genutzt werden, dann sollten Sie sie auch so schreiben, dass sie verwendbar sind – maschinenlesbar, klar und zitierfähig.

Klare Sprache statt Marketingnebel

Verzichten Sie auf übertriebene Werbeformulierungen. Sätze wie „Wir bieten ganzheitliche Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft“ mögen gut gemeint sein – aber sie sagen wenig. Besser: „Wir entwickeln individuelle Softwarelösungen für mittelständische Industrieunternehmen, um deren Produktionsprozesse zu digitalisieren.“

Je konkreter, desto besser. Wer das liest – ob Mensch oder KI – versteht, was Sie tun, für wen und mit welchem Ziel. Genau solche Informationen braucht eine KI, um Ihr Unternehmen korrekt einzuordnen und weiterzuempfehlen.

Struktur hilft – nicht nur bei SEO

Auch wenn es wie ein alter SEO-Tipp klingt: Überschriften, Absätze, Aufzählungen und eine saubere Formatierung helfen enorm. Nicht für das Ranking bei Google – sondern für das Textverständnis durch KI.

Wenn Sie beispielsweise häufig gestellte Fragen (FAQs) auf Ihrer Website beantworten, idealerweise mit klaren, knappen Antworten, erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass genau diese Informationen von einer KI aufgegriffen werden.

Auch strukturierte Inhaltsblöcke wie „Unsere Leistungen“, „Für wen wir arbeiten“ oder „Was uns auszeichnet“ helfen weiter.

Maschinenlesbarkeit mitdenken

KI-Systeme analysieren nicht nur sichtbare Inhalte. Sie greifen auch auf strukturierte Daten zurück – sogenannte Markups. Diese helfen ihnen, bestimmte Informationen (wie Unternehmensname, Standort, Leistungen oder Auszeichnungen) korrekt zu erkennen und einzuordnen.

Was Sie tun können:

  • Verwenden Sie strukturierte Datenformate wie Schema.org (z. B. für Ihr Unternehmen, Ihre Produkte, Ihr Team).

  • Achten Sie darauf, dass PDFs und andere Materialien mit beschreibenden Meta-Daten versehen sind – und nicht nur grafisch gestaltet sind.

  • Vermeiden Sie Inhalte, die ausschließlich in Bildern oder Videos enthalten sind, ohne ergänzenden Text.

Ein kleiner technischer Feinschliff – aber mit großem Effekt: So stellen Sie sicher, dass Ihre Inhalte nicht nur sichtbar, sondern verwertbar sind.

openPR-Tipp: Lesen Sie auch unseren Ratgeber zum Thema Texte für KI-Suche schreiben & optimieren.

Die richtigen Kanäle nutzen: Wo KIs ihre Informationen finden

Vielleicht fragen Sie sich: „Wenn die KI nicht nur Websites durchsucht – wo genau holt sie dann ihre Informationen her?“ 

Eine berechtigte Frage. Denn wenn Sie wissen, welche Quellen bevorzugt genutzt werden, können Sie gezielt dort präsent sein.

Und genau das ist entscheidend: Ihre Inhalte müssen dort auftauchen, wo KI-Modelle wie ChatGPT, Perplexity oder Grok sich ihre Informationen zusammensuchen – oder sie bereits aus vergangenen Trainings kennen.

Presseportale: Mehr als PR

Presseportale wie openPR spielen hier eine größere Rolle, als vielen bewusst ist. Veröffentlichte Pressemitteilungen sind öffentlich zugänglich, in klarer Sprache verfasst und häufig mit relevanten Unternehmensinformationen angereichert – also genau das, was KI-Systeme mögen. Wenn Sie dort regelmäßig über neue Projekte, Entwicklungen oder Kooperationen berichten, entsteht mit der Zeit ein digitales Bild Ihrer Expertise, das über Ihre eigene Website hinausreicht.

Achten Sie bei Pressemitteilungen darauf, keine „reinen Werbetexte“ zu schreiben. Auch hier gilt: konkrete Informationen, klare Aussagen, eindeutiger Bezug zum Kerngeschäft und Ihrer Expertise.

 

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Fachportale und Branchenverzeichnisse

Ob IT, Handwerk, Gesundheitswesen oder Energiebranche – fast jede Branche hat ihre eigenen Plattformen. Diese Seiten werden von KIs häufig gescannt, weil sie als besonders spezialisiert gelten. Ein gepflegtes Unternehmensprofil mit Leistungen, Ansprechpartnern und idealerweise auch Kundenstimmen wirkt wie ein digitales Vertrauenssiegel.

Gleiches gilt für hochwertige Branchenverzeichnisse oder Award-Listen: Wer dort vertreten ist, wird oft nicht nur von Menschen gesehen – sondern auch von Maschinen.

LinkedIn & Co: Social Media als Expertenbühne

Soziale Netzwerke sind für KIs wie ein Stimmungsbarometer. Besonders LinkedIn ist relevant, wenn es um Fachthemen, Branchenwissen und persönliche Expertise geht. Wenn Sie oder Ihre Mitarbeiter regelmäßig über relevante Themen posten, kommentieren oder Fachbeiträge veröffentlichen, trägt das zu Ihrer digitalen Sichtbarkeit bei.

Denn: Wenn Sie als Experte zu einem bestimmten Thema immer wieder in Erscheinung treten, wird diese Verknüpfung auch von einer KI wahrgenommen. Man könnte sagen: Die KI lernt, worin Sie gut sind – weil Sie es ihr zeigen.

Wird Ihr Unternehmen in KI-Systemen schon genannt? So überprüfen Sie Ihre KI-Sichtbarkeit

Sichtbarkeit ist kein Zufall. Aber sie ist auch nicht immer sofort messbar – vor allem dann nicht, wenn es um die Empfehlungen von KI-Systemen/Assistenten geht. Anders als bei Google gibt es keine klaren Rankings, keine Klickzahlen, keine Anzeigenplätze. 

Und doch gibt es Wege, wie Sie herausfinden können, ob und wie Ihr Unternehmen bereits in der Welt der KI vorkommt.

Fragen Sie die KI – so einfach ist der erste Test

Der wohl naheliegendste Schritt: Fragen Sie einfach selbst nach. Formulieren Sie typische Nutzerfragen – so, wie ein potenzieller Kunde sie stellen würde:

  • „Welches Unternehmen bietet gute IT-Beratung für den Mittelstand?“

  • „Welche PR-Agentur ist auf Nachhaltigkeit spezialisiert?“

  • „Wer sind die führenden Anbieter für XY in Deutschland?“

Und dann beobachten Sie, was passiert. Wird Ihr Unternehmen erwähnt? Wird überhaupt ein Unternehmen genannt – oder bleibt die Antwort vage?

Beispiel: Frage an ChatGPT nach einem guten Presseportal

Beispiel: Suche über ChatGPT © OpenAI
Beispiel: Suche über ChatGPT © OpenAI

 

Sie können für diesen Test verschiedene Tools nutzen: Neben ChatGPT (mit GPT-4) liefern auch Perplexity.ai oder Grok (via X) teils unterschiedliche Ergebnisse. Manche KIs verlinken sogar direkt auf die Quellen, aus denen sie ihre Informationen gezogen haben – das kann besonders aufschlussreich sein.

openPR-Tipp: Wenn Sie sehen, woher die KI ihre Informationen bezieht – zum Beispiel ein Artikel in einem Fachportal, ein Unternehmensprofil auf einem Bewertungsportal oder eine Pressemitteilung von einem Presseportal – haben Sie einen klaren Hinweis darauf, welche Kanäle funktionieren. Das ist eine wertvolle Erkenntnis: Sie zeigt, wo Sie mit Ihrer Sichtbarkeit bereits erfolgreich sind – und wo es noch Potenzial gibt.

Monitoring-Tools nutzen

Auch klassische Monitoring-Tools können helfen, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie oft Ihr Unternehmen im Netz erwähnt wird – zum Beispiel:

  • Google Alerts: Kostenlos und einfach, liefert Ihnen Hinweise auf neue Erwähnungen Ihres Firmennamens oder bestimmter Keywords.

  • Talkwalker Alerts oder Mention: Etwas umfangreicher, oft auch mit Social-Media-Integration.

  • Brand Monitoring in SEO-Tools: Plattformen wie SEMrush oder Ahrefs bieten teils Funktionen zur Überwachung Ihrer Markenpräsenz.

Zwar erfassen diese Tools in erster Linie klassische Inhalte – aber da viele KIs genau auf diese Inhalte zurückgreifen, ist es ein gutes Frühwarnsystem.

Nicht warten – KI-SEO aktiv steuern

Wenn Sie merken, dass Ihr Unternehmen bisher noch nicht genannt wird, ist das kein Grund zur Sorge – aber ein klares Zeichen zum Handeln. Denn Sichtbarkeit in der KI-Welt entsteht nicht über Nacht. Sie wächst mit jeder Veröffentlichung, jeder Erwähnung, jedem klaren Signal, das Sie senden.

Die gute Nachricht: Wer jetzt beginnt, kann sich einen Vorsprung sichern. Denn viele Unternehmen haben diese Entwicklung noch nicht auf dem Schirm.

Denn wer heute gezielt in diese neue Sichtbarkeit investiert, baut nicht nur Reichweite auf – sondern digitale Reputation. Und das ist letztlich der entscheidende Faktor in einem Markt, in dem Nutzer und Kunden nach Orientierung suchen.

Also, was können Sie jetzt tun?

Bringen Sie Ihre Inhalte in Ordnung. Veröffentlichen Sie dort, wo KI-Systeme lesen. Zeigen Sie, was Sie können – und lassen Sie andere das bestätigen. Beobachten Sie, wie und wo Sie wahrgenommen werden.

Die nächste Empfehlung durch eine KI könnte schon die Tür zu Ihrem nächsten Kunden öffnen.

 

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