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Taiwan erweitert Beziehungen zu Europa

04.05.201520:14 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Am 11. Januar 2011 wurde den Staatsangehörigen der Republik China (ROC) visafreier Zugang zum Schengen-Raum gewährt, was den Beginn einer neuen Ära in den Beziehungen zwischen Taiwan und Europa markierte. Diese Regelung, vielleicht sogar der wichtigste Reisevertrag in Taiwans Geschichte, ermöglicht es taiwanischen Bürgern 36 europäische Länder und Regionen für bis zu 90 Tage ohne Visum zu besuchen.



Der visafreie Status deckt 22 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) und vier Nicht-EU-Staaten, wie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz, ab. Er gilt auch für die vier EU-Länder, die noch nicht Teil des Schengen-Raums sind, nämlich Bulgarien, Kroatien, Rumänien und Zypern, sowie Andorra, die Färöer Inseln, Grönland, Monaco, San Marino und den Vatikan. Darüber hinaus ist es Taiwan gelungen, visafreies Reisen für eine Reihe anderer europäischer Länder und Regionen, darunter fünf Balkanstaaten und 26 Überseegebiete, die zu Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden gehören, zu sichern. ROC-Bürger können mittlerweile in 69 europäische Länder und Übersee-Territorien, und weitere 71 Länder und Regionen auf der ganzen Welt reisen, ohne ein Visum zu benötigen.

Die Gewährung für visafreies Reisen im Schengen-Raum hat deutlich dazu beigetragen, die Unterzeichnung einer Reihe von Abkommen zu erleichtern, die z.B. den zwischenmenschlichen Austausch fördern. Seit 2011 hat Taiwan Working Holiday Abkommen mit Österreich, Belgien, Ungarn, Irland, Polen, der Slowakei und dem Vereinigten Königreich abgeschlossen, zusätzlich zum bestehenden Working Holiday Abkommen mit Deutschland. Diese Abkommen zielen darauf ab, ein engeres interkulturelles Verständnis zwischen jungen Menschen in Taiwan und Europa herzustellen.

Die wechselseitigen Wirkungen zwischen den Regierungen haben ebenfalls von der Lockerung der Visapflicht profitiert. In den vergangenen vier Jahren hat Taiwan rund 50 Kooperationsvereinbarungen mit europäischen Nationen in Bereichen wie Bildung, Lebensmittelsicherheit, grüne Energie, geistiges Eigentum, Justizwesen, Gesundheitsversorgung, nukleare Sicherheit, sowie Wissenschaft und Technologie unterzeichnet, während jährlich rund 450 europäische Politiker Taiwan besuchten.

Darüber hinaus hat die Visafreiheit die Entwicklung der Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen Taiwan und der EU gefördert. Statistiken des Wirtschaftsministeriums zeigen, dass der bilaterale Handel im Jahr 2013 ein Spitzenresultat von US-$ 49,1 Mrd. erreichte und von Januar bis Ende November letzten Jahres US-$ 46,6 Mrd. ausmachte. Im Jahr 2013 war Taiwan der siebtgrößte asiatische Handelspartner der EU und kam weltweit auf den 22. Platz, während die EU für Taiwan den viertgrößten Handelspartner darstellt. Inzwischen ist die EU die größte Quelle ausländischer Direktinvestitionen in Taiwan, was davon zeugt, dass die Unternehmen in Europa großes Vertrauen in das wirtschaftliche Umfeld der Nation haben.

Beide Seiten haben Interesse an einem Ausbau der bilateralen Handelsbeziehungen. Im Oktober 2013 hat das Europäische Parlament (EP) eine Resolution verabschiedet und damit die Europäische Kommission aufgefordert, Gespräche mit Taiwan über Investitionsschutz und Marktzugangsvereinbarungen zu beginnen. Dies war das erste Mal, dass das Europäische Parlament einen eigenständigen Beschluss verabschiedete, der sich ausdrücklich mit den Taiwan-EU-Handelsbeziehungen beschäftigt. Inzwischen besuchen taiwanische Handelsabgeordnete regelmäßig ihre Kollegen in den 28 EU-Mitgliedstaaten, um Unterstützung für eine wirtschaftliche Kooperation zu sammeln.

Neben der Möglichkeit taiwanischen Reisenden mehr Komfort zu bieten, demonstriert die Erteilung der Schengen-Visafreiheit für ROC-Staatsangehörige auch, dass die europäischen Länder auf enge Beziehungen zu Taiwan setzen. Das Wachstum der wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen im Laufe der letzten vier Jahre steht auch als Beweis für die tragfähige Diplomatie Politik von Präsident Ma Ying-jeou.

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