(openPR) „Gentechnik- Hände weg von unserem Essen“, unter diesem Titel läuft bereits seit 01. September eine bundesweite Protestaktion der ödp. Mittels Postkarten an das Verbraucherministerium in Berlin können sich engagierte Bürgerinnen und Bürger gegen die geplante und schleichende Einführung von Gentechnik in der Landwirtschaft zur Wehr setzen.
Als „äußerst beunruhigend“ bezeichnet Dipl. Biologe und ödp-Landtagskandidat Dr. Otto-Stephan Mühleck einen Vorstoß des CSU-Verbraucherministers Horst Seehofers. Dieser hatte in den letzten Tagen vehement die flächendeckende Einführung von Gentechnik in der Landwirtschaft gefordert. Zwar hielt bereits unter der Grünen Verbraucherministerin Renate Künast die Gentechnik schleichend Einzug in die Landwirtschaft, doch scheint diese Entwicklung unter schwarz-rot noch an Dynamik zu gewinnen
Während Politiker der Großen Koalition unisono behaupten eine flächendeckende Einführung der Gentechnik wäre für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Deutschland existenziell wichtig, zeigen gerade Entwicklungen in unseren Nachbarländern, dass Deutschland wieder einmal „auf´s falsche Pferd“ setzt. So sprach sich Ende November eine überraschend große Mehrheit (56 %) der Schweizer in einem Volksentscheid gegen Gentechnik in der Landwirtschaft aus. Eine ähnliche Entwicklung zeichnet sich in Österreich ab. Seit 2006 stellen die drei größten Molkereien auf „gentechnikfrei“ um.
In der Vorstandssitzung im Dezember 2005 sprach sich die ödp im Landkreis Heidenheim einstimmig für eine Unterstützung der „Saveourseeds.org“- Kampagne der Zukunftsstiftung Landwirtschaft aus.
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Die ödp im Landkreis Heidenheim ist eine lokale Untergliederung der ödp Deutschland.
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