(openPR) HEIDENHEIM, 30.01.2006. Das Geheimnis ist gelüftet! Günther H. Oettinger- lange Zeit wurde gerätselt was das „H-Punkt“ in des Ministerpräsidenten Namenszug zu bedeuten hat. Irgendwann vor einigen Wochen tauchte es plötzlich auf. Niemand wusste so recht woher es auf einmal herkam. Die Ereignisse der letzten Monate brachten nun überraschend die Antwort auf die Frage nach dem „H“…
Blicken wir zurück: Im April des vergangenen Jahres trat Oettinger die Nachfolge des ausscheidenden Ministerpräsidenten Erwin Teufel an. Doch kaum das Amt angetreten begann eine ganze Reihe von peinlichen Ereignissen aus Pleiten, Pech und Pannen:
Im Bundestagswahlkampf legte sich der frischgebackene Ministerpräsident mit Angela Merkel an und setzte ganz auf Duz-Freund Edmund Stoiber. Mit dieser Nibelungentreue bewies er politisches Ungeschick und mangelndes Feingespür. Ein Fehlstart par Excellenze.
Für weitere negative Schlagzeilen sorgte Günther Oettinger dann mit seiner Forderung nach weniger Lohn für Arbeitnehmer ab 40, da diese „nicht mehr so leistungsfähig sind“. Man kommt ins Nachdenken, hört man diese Worte aus dem Mund des zwischenzeitlich 52-Jährigen…
Ist vielleicht verminderte Leistungsfähigkeit auch die Erklärung für Oettingers borniertes Festhalten an der Atomkraft und seinem Einsatz für flächendeckende Gentechnik? Vielleicht fühlt er sich aber auch nur seinen „Freunden“ in der Industrie verpflichtet, schließlich haben sie ihn im Wettstreit um das Ministerpräsidentenamt mächtig gegen die Mitbewerberin Annette Schavan unterstützt.
Der Pannen Höhepunkt vorerst letzter Teil ist die Affäre um den inzwischen zurückgetretenen Sozialminister Andreas Renner wegen seinen beschämenden Äußerungen gegenüber Bischof Gebhard Fürst. Hier versagte Oettingers Krisenmanagement ganz. Was hatte Günther Oettinger nur bewogen seinen „Spezl“ so lange zu decken ohne die Angelegenheit ordentlich aus der Welt zu schaffen?
„Diese eklatanten Fehler stehen nur beispielhaft als Beweis dafür, dass Herr Oettinger nicht das Format eines guten Landesvaters hat“ meint Gerd Eckhardt, Vorsitzender der ödp in Heidenheim.
Bleibt noch die Frage, nach dem „H-Punkt“? In Heidenheim weiß man die Antwort: „Das „H-Punkt“ im Namenszug steht für H wie halblebig“. Selbst aus Kreisen der Unionsanhänger kommen leichte Zweifel ob Oettinger bei der Landtagswahl auch nur annährend an das letzte Ergebnis von Erwin Teufel herankommen wird…
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