(openPR) Bei der Landestagung des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Baden-Württemberg am 27. Oktober 2012 wurde David Müller aus Winnenden-Birkmannsweiler zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt.
David Müller ist Vorsitzender des EAK-Kreisverbands Rems-Murr. Schon in der letzten Amtsperiode war er Beisitzer im EAK-Landesvorstand.
Mit großer Mehrheit wählte der EAK-Landestag die Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz zur neuen Landesvorsitzenden. Sie ist Nachfolgerin des Karlsruhers Hans-Michael Bender, der den EAK Baden-Württemberg 10 Jahre lang leitete.
Außerdem wurden zwei Anträge des EAK Rems-Murr mit großer Mehrheit angenommen:
Der EAK Baden-Württemberg fordert, die Bedingungen für sogenannte Spätabtreibungen zu präzisieren. Spätabtreibungen sind nach geltendem Recht nicht strafbar, wenn auf Grund einer ärztlichen Beurteilung die körperliche oder seelische Gesundheit der Mutter gefährdet ist. Eine Spätabtreibung wegen einer befürchteten oder diagnostizierten Behinderung des ungeborenen Kindes ist dagegen verboten. Ärzte und Therapeuten stellen allerdings einen Zusammenhang her, indem sie allein aus einer möglichen Behinderung des Kindes auf eine Gefährdung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Mutter schließen. Dies widerspricht der zwingenden gesetzlichen Regelung. Die Bedingungen für sogenannte Spätabtreibungen müssen deswegen exakter gefasst werden.
In einer zweiten Entschließung wird der EAK-Bundesvorstand aufgefordert, alle familienfördernden Leistungen in Deutschland zu überprüfen und davon ausgehend über die gesellschaftlichen Gründe des Geburtenrückgangs ohne Vorbehalte zu diskutieren. Auf der einen Seite stellen Bund, Länder und Kommunen jährlich immer höhere Hilfen für Familien mit Kindern bereit, zurzeit rund 250 Milliarden Euro pro Jahr. Auf der anderen Seite wird jedes Jahr festgestellt und beklagt, dass die Zahl der Geburten weiter zurückgeht. Der EAK will eine offene Diskussion darüber in Gang setzen, welches die Gründe in unserer Gesellschaft sind, dass immer weniger Kinder geboren werden.










