(openPR) 12.05.2011
Für den Bundesverband Menschen für Tierrechte und seinen Landesverband Baden-Württemberg beginnt mit der heutigen Wahl des Ministerpräsidenten Kretzschmann der Countdown zur Umsetzung des Koalitionsvertrags. Dieser enthält zwei hochrangige Forderungen der Tierrechtler – die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage und eines Tierschutzbeauftragten.
„Seit der Tierschutz 2002 in die Verfassung aufgenommen wurde, haben wir für
das Klagerecht und einen Tierschutzbeauftragten hart gekämpft. Die Grünen waren von Anfang an auf unserer Seite, später auch die SPD. Jetzt müssen die Koalitionsvereinbarungen zügig umgesetzt werden“, so Ingeborg Livaditis, Vorsitzende der Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg.
Weitere Kernforderungen der Menschen für Tierrechte – die Reduktion der Tierversuche und die Förderung tierversuchsfreier Verfahren – stehen ebenfalls im Koalitionsvertrag. „Baden-Württemberg hat als einziges Bundesland einen Lehrstuhl für tierversuchsfreie Verfahren, das freut uns sehr. Aber in Tübingen finden noch immer leidvolle Affenversuche für die Hirnforschung statt. Hier erwarten wir, dass die Behörde so wie in Berlin, Bremen und München die Versuchsgenehmigung verweigert“, so Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.
Die grün-rote Landesregierung will außerdem eine tiergerechte Nutztierhaltung fördern, Tierheime unterstützen sowie das Jagd- und Fischereigesetz stärker am Tierschutz ausrichten.
Nach Ansicht der Tierrechtler wird Baden-Württemberg mit der Umsetzung seines Tierschutzprogramms eine führende Rolle unter den Bundesländern einnehmen.
Koalitionsvertrag und Wahlaussagen Landtagswahl Baden-Württemberg:
www.tierschutzwatch.de
Kontakt:
Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg: Vorsitzende Ingeborg Livaditis,
Tel.: 07031 - 652015
Bundesverband Menschen für Tierrechte: Pressereferentin Stephanie Elsner,
Tel.: 05237 – 2319790, E-Mail: ![]()


