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Burnout-Prävention für Jedermann

15.04.201116:52 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Burnout-Prävention für Jedermann
Ausgebrannt: Die Auseinandersetzung mit einigen wesentlichen Fragen kann dem Burnout vorbeugen.
Ausgebrannt: Die Auseinandersetzung mit einigen wesentlichen Fragen kann dem Burnout vorbeugen.

(openPR) München, 15.04.2011 – Burnout ist ein Thema, das seit einigen Jahren zunehmend an Bedeutung und Aufmerksamkeit gewinnt. Aber was ist Burnout eigentlich? Darunter versteht man einen Zustand anhaltender körperlicher oder seelischer Erschöpfung, der dadurch entsteht, dass sich der Betroffene stark für etwas oder jemanden einsetzt und dadurch andauernder emotionaler Belastung ausgesetzt ist. Wenn diese Belastung zu hoch ist und zu lange andauert, kann der Betroffene die Last nicht mehr tragen und fühlt sich irgendwann gleichgültig, entmutigt, ermüdet, wird nervös, misstrauisch und körperlich krank.

Obwohl die Symptome und auch die Ursachen gut erforscht sind, konzentriert sich die Burnout-Prävention heute in erster Linie darauf, die Betroffenen durch Verhaltensstrategien, Selbstbeobachtung und -aufmerksamkeit, Zeitmanagement und Entspannungsübungen vor dem Burnout zu schützen. Diese wichtigen Maßnahmen, die von einigen verantwortungsbewussten Firmen heutzutage auch zum Wohle ihrer Mitarbeiter unterstützt werden, leisten zweifellos ihren Beitrag, den Einzelnen vor den Folgen des Ausbrennens zu bewahren, können jedoch nicht jeden Menschen erreichen. Burnout im privaten Bereich ist nicht weniger häufig als im beruflichen Umfeld, und die wenigsten Unternehmen führen eigene Präventionsprogramme durch. In der Folge bleiben die meisten Menschen sich selbst überlassen.

Allen Burnout-Betroffenen ist gemeinsam, dass sie aus dem seelischen Gleichgewicht geraten sind und oft verliert der Einzelne die Balance nicht nur aufgrund äußerer Faktoren, sondern insbesondere auch aufgrund eigener Persönlichkeitsanteile: Die mangelnde Fähigkeit, loslassen zu können, der innere Drang, immer verbissen weiterkämpfen zu müssen, Helfersyndrom, Gier nach Geld oder Anerkennung und niedrige Frustrationstoleranz sind nur einige individuelle Faktoren, die Burnout begünstigen. Lernt man, diese Persönlichkeitsanteile zum Positiven zu verändern, beugt man damit auch dem Ausbrennen vor. Dies erfordert aber, dass der Betroffene sich auf ganz bestimmte Punkte seiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung konzentriert:

1. Weiß ich, wer ich bin? Und weiß ich, was ich wirklich möchte? Bin ich in der Lage, im privaten wie im beruflichen Umfeld meine eigenen Ziele zu erkennen und zu formulieren? Traue ich mich, diese Ziel auch auszusprechen und daran zu arbeiten, selbst auf die Gefahr eines Konflikts hin? Und bin ich in der Lage, die Motive hinter meinem eigenen Handeln zu erkennen und zu bewerten?
2. Wie reagiere ich in angespannten Situationen? Bleibe ich ruhig oder rege ich mich schnell auf? Bin ich in der Lage, mich selbst zu beruhigen, wenn es nötig ist, oder gehen meine Gefühle mit mir durch, wenn es schwierig wird? Erkenne ich meinen eigenen Stress-Level und kann ich ihn selbst wieder reduzieren? Kann ich Verletzungen und Enttäuschungen, die ich erleide, gut verarbeiten oder setzen sie mir sehr zu?
3. Wie schätze ich meine Ausdauer ein bei den Dingen, die mir wirklich wichtig sind? Wie hoch ist meine Frustrationstoleranz? Wann ist es sinnvoll, eigene Bemühungen zu reduzieren oder aufzugeben? Wo möchte ich dranbleiben?
4. Wie fühle ich mich in meinem Körper? Ernähre ich mich richtig? Weiß ich, wann es mir gut geht? Kann ich mich entspannen, wenn es nötig ist? Bin ich mir bewusst, wann ich eine Pause oder Zeit für mich brauche?

Die ehrliche und aufrichtige Auseinandersetzung mit diesen Fragen lässt Menschen persönlich reifen und ermöglicht es jedem Menschen, auch ohne aufwändiges Präventionsprogramm seine eigene, individuelle Balance zu halten, im privaten wie im beruflichen Bereich.

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