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Eine-Welt-Partei fordert einen modernen Pazifismus

15.03.201107:59 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Eine-Welt-Partei fordert einen modernen Pazifismus
Vorstand der Eine-Welt-Partei e.V.
Vorstand der Eine-Welt-Partei e.V.

(openPR) Um kriegerischen Auseinandersetzungen wie derzeit in Libyen vorzubeugen, setzt sich die Eine-Welt-Partei e.V. für einen modernen Pazifismus ein. Der Pressesprecher der Partei mit Sitz in Wiesbaden, Dr. Ulrich Matthias, erläutert: „Wir brauchen eine handlungsfähige, demokratisch legitimierte Weltexekutive, die über die Anwendung von Gewalt wacht und auch den globalen Waffenhandel stark einschränkt.“ Kein Diktator solle sich mehr mit Waffen eindecken dürfen, und die finanziellen Mittel insbesondere der ärmeren Länder sollen statt für Rüstungsimporte vor allem für das Wohl ihrer Bewohner – und somit insbesondere für Bildung, Ernährung, Gesundheit, Familienplanung, Umweltschutz und Infrastruktur – eingesetzt werden.



Ein moderner Pazifismus, wie ihn die Eine-Welt-Partei anstrebt, zielt letztlich auch auf Gewaltfreiheit ab. Im Vordergrund steht jedoch zunächst das Gewaltmonopol globaler Institutionen. „Es ist für moderne Menschen selbstverständlich“, erklärt Matthias, „dass Bürger auf Selbstjustiz verzichten und bei Verbrechen die Polizei und die öffentliche Justiz einschalten. Entsprechend sollten auch Konflikte zwischen Staaten stets durch ein Weltgericht und eine Weltpolizei gelöst werden.“ Während die Vernichtung aller Waffen höchstens in der Theorie den idealen Weg zum Frieden darstelle, könne man mittels weltföderalistischer Ideen den Frieden auch in der Praxis dauerhaft sichern.

Anzustreben sei langfristig eine Weltexekutive, die ohne Vetorechte einzelner Länder aktiv werden könne. „In der Bundesrepublik Deutschland kommen wir auch ohne Vetorechte einzelner Bundesländer aus“, meint Matthias, „und dank der unaufhaltsamen Globalisierung werden sich immer mehr Menschen als Weltbürger fühlen, so dass diese Erfahrung letztlich auch auf die Ebene der globalen Politik übertragen werden kann.“

Mit ihrem Eintreten für eine Weltexekutive hebt sich die Eine-Welt-Partei von der Partei Bündnis 90/Die Grünen ab, die sich nur sehr zaghaft für weltföderalistische Ideen ausspricht. Bemerkenswert sind die Erfahrungen eines früheren Kreisvorsitzenden der Grünen, Richard Beiderbeck: Er stieß im Jahr 1985 mit seinem Vortrag über die Notwendigkeit einer Weltautorität bei den Grünen in Freising auf „Ablehnung und Unverständnis“, da die Grünen „schon gegen das Wort ‚Autorität’ allergisch“ seien.

Die Eine-Welt-Partei möchte die Angst vor einer Weltexekutive abbauen. Hierzu erklärt Matthias: „Natürlich wird man eine Weltexekutive nur dann akzeptieren, wenn sie auf Grundlage einer demokratischen, gut durchdachten Weltverfassung eingeführt wird, die auch die Wahrung der Menschenrechte sicherstellt. Durch die weltweite Kontrolle ist die Souveränität globaler Institutionen dann weit weniger gefährlich als diejenige der nationalen Staaten, die sich leichter von fundamentalistischen Strömungen oder einzelnen Demagogen beeinflussen lassen.“

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